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Am Ende kommt es doch zum Wohnungsbau auf dem SEZ-Areal

Um das ehemalige Sport- und Erholungszentrum in der Landsberger Allee 77 – kurz SEZ – gab es seit seinem Verkauf vor ca. 13 Jahren an den Leipziger Investor Rainer Löhnitz viele Streitigkeiten.

Um das ehemalige Sport- und Erholungszentrum in der Landsberger Allee 77 - kurz SEZ - gab es seit seinem Verkauf vor ca. 13 Jahren an den Leipziger Investor Rainer Löhnitz viele Streitigkeiten.

Einen Euro zahlte Löhnitz für ein Grundstück, das Millionen wert ist. Damals hieß es, dass der Badebetrieb innerhalb von drei bis fünf Jahren wieder aufgenommen werden würde. Laut Vertrag mit dem Liegenschaftsfond war die Wiederaufnahme des Hallenbadbetriebes jedoch nicht bindend für den Investor.

Der Plan des Investors damals: "Ein "Campus-Projekt" mit Sportanlagen und mehreren hundert Studentenwohnungen". Beim zuständigen Baustadtrat Panhoff stießen die veränderten Nutzungskonzepte jedoch nicht auf Zustimmung - es folgte eine Änderungssperre für das Gelände. Löhnitz drohte daraufhin mit einer Klage auf Schadensersatz.

Letztendlich beschäftigte sich der Senat mit dem laufenden Bebauungsplanverfahren und änderte die Planziele.

Nun sollen es neben Sport und Erholung künftig auch Wohnungen und einen Schulstandort geben.

Doch zunächst muss der Flächennutzungsplan für die "nicht mehr benötigten Flächen auf dem Gelände des SEZ und den Friedhöfen zwischen Landsberger Allee und Friedenstraße" geändert werden.

Im Sinne der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung ist der Flächennutzungsplan (bzw. die Unterlagen) seit dem 26. September online einsehbar.

Bei zusätzlichem Gesprächsbedarf kann zudem ein Termin im Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - Am Köllnischen Park 2 - vereinbart werden. (Tel.: 030 / 90 25 13 oder 030 / 90 25 13 83).