Freies WLAN für alle bedeutet auch frei zugängliches Netz für Geflüchtete
Durch die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft sind nicht nur hier Lebende sondern vor allem auch hier neu ankommende Menschen auf Internet in vielen Lebensbereichen angewiesen. Die Initiative Freifunk hat sich u.a. zur Aufgabe gemacht, Geflüchtetenunterkünfte - soweit sie es möchten - mit freiem W-LAN auszustatten. Halina unterstützt das Anliegen.
Als netzpolitische Sprecherin ist Halina für ein freies WLAN für alle und unterstützt dies auch ganz praktisch. Das gilt sowohl für die gesamte Stadt als auch ganz konkret für ihren Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg (Ost). Deswegen hat sich Halina auch der Freifunk Initiative angeschlossen, um in ihrem Kreuzberger Wahlkreisbüro ein frei zugängliches Netz für alle anbieten zu können. „Ich hoffe so einen, wenn auch nur kleinen, Beitrag zur Überwindung der zunehmenden digitalen Spaltung leisten zu können.“
Wichtig wäre, neben kostenlosem Freifunk-Netzen in Büros und öffentlichen Gebäuden, auch die freien Internetzugänge in Geflüchtetenunterkünften weiter auszubauen, denn der kostenlose Internetzugang ist vor allem für geflüchtete Menschen sehr wichtig: Zum einen ist dies oft die einzige Möglichkeit den Kontakt mit der Familie und anderen Menschen in ihrer Heimat aufrechtzuerhalten und zu kommunizieren. Zum anderen eröffnen sich so auch Möglichkeiten, sich über die Situation in ihren Herkunftsländern zu informieren.
Halina betrachtet das Internet als soziokulturelles Existenzminium, welches die Teilhabe an der Gesellschaft und Zugang zu relevanten Informationen ermöglicht. Durch die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft sind nicht nur hier Lebende sondern vor allem auch hier neu ankommende Menschen auf einen Internetzugang in vielen Lebensbereichen angewiesen. Das Internet kann Geflüchteten also auch eine Orientierungshilfe in der neuen Stadt bieten, als Informationsquelle dienen, Sprachbarrieren teilweise überwinden und neue soziale Kontakte knüpfen.
Da Halina persönlich sehr gute Erfahrungen mit der Freifunk Initiative machte, wandte sie sich kürzlich in Absprache mit Freifunkerinnen an Geflüchtetenunterkünfte in ihrem Wahlkreis und machte auf die Initiative aufmerksam. Nun bleibt zu hoffen, dass die Betreiber der Unterkünfte sich das Anliegen zu Herzen nehmen, ihren Bewohner*innen mindestens einen Internetzugang zur Verfügung stellen können und sich im besten Fall auch dem Freifunknetz anschließen.
Die Initiative Freifunk bietet ihre Dienstleitungen kostenlos an, weil sie es als einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag empfindet. Einrichtung bzw. Unterkünfte müssten – soweit Internetanschluss und -vertrag vorhanden – nur die einmaligen Kosten für die Anschaffung der Hardware übernehmen.
