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            <title>DIE LINKE. Halina Wawzyniak: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Halina Wawzyniak</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 13:42:34 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 23 Oct 2026 13:42:34 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-184964</guid>
                <pubDate>Tue, 16 May 2017 13:33:00 +0200</pubDate>
                <title>Eine lobbykritische Stadtführung – Die Steine auf dem Weg zu einer ‚Demokratie für Alle‘.</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/eine-lobbykritische-stadtfuehrung-die-steine-auf-dem-weg-zu-einer-demokratie-fuer-alle/</link>
                
                <description>Klar, Lobbyismus ist nicht per se schlecht. Nahezu jede gesellschaftliche Gruppe hat Interessen, die auch vor der Politik vertreten werden (müssen). Schwierig wird das Ganze nur, wenn aus demokratischen Interessenvertretungen illegale Einflussnahme oder Korruption wird. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Klar, Lobbyismus ist nicht per se schlecht. Nahezu jede gesellschaftliche Gruppe hat Interessen, die auch vor der Politik vertreten werden (müssen). Schwierig wird das Ganze nur, wenn aus demokratischen Interessenvertretungen illegale Einflussnahme oder Korruption wird. 
</p>
<p>"<a href="http://blog.wawzyniak.de/tag/lobbyismus/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Es ist für uns eine Frage der Demokratie, ob der Einfluss auf Parteien und Politik durch Wirtschaftsmächtige oder durch Bürgerinnen und Bürger geschieht, kurz ob Politik käuflich und bestechlich ist oder nicht.</a>", finden Halina und DIE LINKE. 
</p>
<p>Unter dem Motto 'Demokratie! - Dann aber bitte für alle.' lud Halina am 13. Mai zu einer lobbykritischen Stadttour ein. 
</p>
<p>Zusammen mit <a href="https://www.lobbycontrol.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">LobbyControl</a> - Initiative für Transparenz und Demokratie e.V. schauten die Teilnehmer*innen hinter die Fassaden der zahlreichen Unternehmensrepräsentanzen, Verbandsbüros und PR-Agenturen, die sich rund um den Reichstag angesiedelt haben. "Ja auch im digitalen Zeitalter sind persönliche Kontakte und räumliche Nähe extrem wichtig. Deswegen ist die Dichte der Agenturen und Unternehmensrepräsentanzen rings um den Reichstag sehr interessant und nicht zu unterschätzen ", beginnt die Stadtführerin von LobbyControl. 
</p>
<p>Erste Station der Tour war der <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Deutscher_Brauer-Bund" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Deutsche Brauer-Bund e.V.</a> (DBB) in der Neustädtischen Kirchstraße 7A. Besonders interessant war hier, wie es dem DBB 2009 gelang das <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Deutscher_Brauer-Bund#Nationaler_Aktionsplan" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Nationale Aktionsprogramm zur Alkoholprävention des Drogen- und Suchtrates</a> ins Abseits zu befördern. Unterstützung erhielt der DBB damals vom Bayerischen Industrie- und Handelskammertag, dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband, dem Landesverband des Bayerischen Einzelhandels und dem Verband Bayerischer Zeitungsverleger. Allesamt Interessenvertretungen für Akteur*innen, für die die Maßnahmen des Aktionsplans weniger Umsatz bedeuten hätten. Seit 2002 verleiht der DBB den Titel <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Deutscher_Brauer-Bund#Botschafter_in_des_Bieres" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">'Botschafter des Bieres'</a>. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Die Liste der Botschafter*innen veranschaulicht die Verstrickung zwischen Politik, Wirtschaft und Interessenvertretung nahezu lehrbuchartig.
</p>
<p>Ebenfalls nur einen Katzensprung von den 'Hallen der Politik' entfernt sitzt die <a href="https://lobbypedia.de/wiki/RWE" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">RWE AG</a> - in der Friedrichstraße 95. Das <a href="https://lobbypedia.de/wiki/RWE#Lobbyismus_in_Schulen" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">indirekte Lobbying</a> des Branchenriesen brachte die Teilnehmer*innen kurzeitig aus der Fassung. Es ist toll Schulen mit Unterrichtsmaterial zu unterstützen. Die Missstände im Bildungssystem jedoch mit einseitigem und interessengeleiteten Material auszunutzen ist eine andere Sache. 
</p>
<p>Vor dem Ristorante il punto - mit hauseigener Kanzlerecke - erfuhren die lobbykritischen Teilnehmer*innen mehr über <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Parteisponsoring" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Parteisponsoring</a>, die sogenannten <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Parteisponsoring#Fallbeispiele" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">'vorwärts-Gespräche' und '#RentaSOZI'</a>. Für 3000 bis 7000 € bietet die SPD-Tochterfirma Network Media GmbH Unternehmen und Lobbygruppen ein Mittagessen mit SPD-Minister*innen, Staatssekretär*innen und Parteifunktionär*innen. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; "<a href="https://lobbypedia.de/wiki/Parteisponsoring" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Laut Frontal21 nahmen unter anderem Bundesjustizminister Heiko Maas, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Oppermann, SPD-Generalsekretärin Katarina Barley, der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Matthias Machnig und der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil an "vorwärts-Gesprächen" teil.</a>", so LobbyControl. 
</p>
<p>Auch die nächsten Stopps bei der <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Initiative_Neue_Soziale_Marktwirtschaft" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</a>, dem <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Verband_der_Automobilindustrie" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Verband der Automobilindustrie</a> oder bei der <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Stiftung_Familienunternehmen" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Stiftung Familienunternehmen</a> und den Rüstungskonzernen auf dem Pariser Platz (oder auch 'Platz der Rüstungslobby') verdeutlichen wie <a href="http://blog.wawzyniak.de/tag/lobbyistenregister/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">zwingend notwendig</a> ein <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/038/1803842.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">verpflichtendes Lobbyistenregister</a> aber auch ein <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701412.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Gesetz zur Bekämpfung der Abgeordnetenbestechung</a> ist. 
</p>
<p>Die USA sind gerade in Zeiten Trumps nicht immer ein gutes Vorbild. Doch was ein verpflichtendes Lobbyregister betrifft sind die <a href="https://lobbypedia.de/wiki/Lobbyregister_(%C3%9Cberblick)#Lobbyregister_in_den_USA" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">USA</a> Deutschland bereits seit 1995 um einiges voraus. 
</p>
<p>Halina hofft, dass die Teilnehmer*innen zusammen mit LobbyControl einen interessanten Samstagnachmittag hatten und wird weiterkämpfen für die <a href="/start/demokratie_fuer_alle/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">'Demokratie für Alle'</a> - ob nun im Bundestag oder als Privatperson.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer auch Lust auf eine lobbykritische Stadtführung mit LobbyControl erfährt <a href="https://www.lobbycontrol.de/schwerpunkt/lobbyplanet-berlin/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">hier</a> mehr.</p>]]></content:encoded>
                <category>Demokratie für Alle</category><category>Halina unterwegs</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-180039</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Feb 2017 14:25:00 +0100</pubDate>
                <title>Gedenktafel für den Antifaschisten Wolfgang Szepansky erneut zerstört!</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/gedenktafel-fuer-den-antifaschisten-wolfgang-szepansky-erneut-zerstoert/</link>
                
                <description>„Nieder mit Hitler! KPD lebt! Rot Front!“, schrieb Wolfgang Szepansky am 11. August 1933 an eine Wand in der Methfesselstraße 42.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Nieder mit Hitler! KPD lebt! Rot Front!", schrieb <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Szepansky" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Wolfgang Szepansky</a> am 11. August 1933 an eine Wand in der Methfesselstraße 42. Nach seiner Verhaftung kam er ins Berliner Konzentrationslager Columbia-Haus und floh 1934 in die Niederlande. Nach der Auslieferung an die Gestapo verbrachte er fünf weitere Jahre im KZ Sachsenhausen. 
</p>
<p>2012 wurde ihm zu Ehren eine Gedenktafel an der besagten Mauer in Kreuzberg 61 angebracht. 
</p>
<p>Seitdem wurde sie zwei Mal gewaltsam von Unbekannten zerstört. 
</p>
<p>Am 9. Oktober 2016 wurde die Gedenktafel zum dritten Mal enthüllt. "Ich hoffe nicht, dass es so sein wird, aber wenn es sein muss, komme ich immer und immer wieder hierher, um eine neue Gedenktafel zu enthüllen", dachten sich <a href="/im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/detail/browse/1/zurueck/aktiv-im-wahlkreis/artikel/ein-sonntag-im-wahlkreis/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">damals Halina</a> und alle anderen anwesenden Antifaschist_innen. 
</p>
<p>Noch nicht mal ein halbes Jahr nach dieser feierlichen Enthüllung wurde die Tafel zum Gedenken an den Antifaschisten Wolfgang Szepansky erneut zerstört! Diese erneute Zerstörung macht Halina wütend und traurig. Sie macht erneut deutlich, dass Rassismus und Faschismus immer noch ein Problem sind. Die erneute Zerstörung macht erneut deutlich, dass der antirassistische und antifaschistische Kampf noch lange nicht beendet ist. 
</p>
<p><a href="http://blog.wawzyniak.de/mit-kopfschutteln-aus-dem-nsu-untersuchungsausschuss-raus/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Auch</a> dieses Mal <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9oBf1fdS2pA" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">findet Halina</a>: 
</p>
<p>"Wir müssen darüber reden, warum, weshalb und wieso Rassismus immer und immer wieder entsteht, warum er partiell sogar Menschen in Massen auf die Straße treibt. Gerade in Zeiten von Pegida müssen wir deutlich sagen: Alle Rassisten sind Arschlöcher - überall."</p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Antifaschismus</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-178355</guid>
                <pubDate>Tue, 20 Dec 2016 11:03:00 +0100</pubDate>
                <title>Der Kreuzberger Wunschbaum für Kinder</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/der-kreuzberger-wunschbaum-fuer-kinder/</link>
                
                <description>Auch dieses Jahr stellte der Verein „Schenk doch mal ein Lächeln e.V.“ im Rathaus Kreuzberg in der Yorkstraße 4-11 einen Weihnachtsbaum auf.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr stellte der Verein "<a href="http://sdmel.de/mitmachen" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Schenk doch mal ein Lächeln e.V.</a>" im <a href="https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.535729.php" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Rathaus Kreuzberg</a> in der Yorkstraße 4-11 einen Weihnachtsbaum auf. Wie in den Jahren zuvor handelt es sich auch dieses Mal nicht um einen einfachen Weihnachtsbaum, wie er in dieser Zeit in vielen Wohnzimmern steht. Der Baum aus der Yorkstraße 4-11 ist ein Wunschbaum, der die Herzenswünsche von Kindern trägt, deren Eltern leider nicht über gut gefüllte Portemonnaies verfügen.
</p>
<p> Auch Halina pflückte zwei Wünsche ab und hofft zwei Kindern ein nun noch fröhlicheres Weihnachten beschert zu haben. 
</p>
<p>In diesem Sinne wünschen Halina und ihr Team an dieser Stelle frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! </p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-178069</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Dec 2016 14:44:00 +0100</pubDate>
                <title>Spende des Fraktionsvereins: 1000 € an das ‚Bündnis gegen Rassismus‘ </title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/spende-des-fraktionsvereins-1000-eur-an-das-buendnis-gegen-rassismus/</link>
                
                <description>„Erinnern und öffentliches Trauern sind wichtige Formen des politischen Protests.“ </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> "Erinnern und öffentliches Trauern sind wichtige Formen des politischen Protests." 
</p>
<p>Und so fand anlässlich "des fünften Jahrestages der sogenannten Selbstenttarnung des NSU" die <a href="http://buendnisgegenrassismus.org/2016/08/konzept-aktionswoche-gedenken-widerstand/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Aktionswoche 'Gedenken und Widerstand'</a> statt. Zwischen dem 29.10. und dem 06.11. wurde an verschiedenen Orten in Berlin mit diversen Aktionen, Workshops und Interventionen im öffentlichen Raum an die Opfer des NSU gedacht. 
</p>
<p>Außerdem ging es den Organisator_innen des Bündnisses gegen Rassismus darum "Erfahrungen mit institutionellem, strukturellem und Alltags-Rassismus sowie die Verschränkung verschiedener Diskriminierungsformen" zu thematisieren und gemeinsam Widerstandsstrategien zu entwickeln. 
</p>
<p>Vor allem angesichts der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung, die u.a. dazu führen, dass trotz der schrecklichen und menschenverachtenden Geschehen in Mölln, Rostock-Lichtenhagen und Solingen, in Deutschland immer noch Geflüchtetenunterkünfte brennen, freut Halina sich ganz besonders darüber, dass der <a href="http://www.fraktionsverein.de/nc/der_verein/der_verein/" target="_blank" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.</a> das Projekt 'Aktionswoche: Gedenken und Widerstand - Fünf Jahre nach dem Bekanntwerden des NSU-Netzwerks' mit 1000€ unterstützt hat. 
</p>
<p><a href="http://blog.wawzyniak.de/mit-kopfschutteln-aus-dem-nsu-untersuchungsausschuss-raus/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Auch</a> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=9oBf1fdS2pA" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Halina</a> findet: 
</p>
<p>"Wir müssen darüber reden, warum, weshalb und wieso Rassismus immer und immer wieder entsteht, warum er partiell sogar Menschen in Massen auf die Straße treibt. Gerade in Zeiten von Pegida müssen wir deutlich sagen: Alle Rassisten sind Arschlöcher - überall."</p>]]></content:encoded>
                <category>Antifaschismus</category><category>Halina unterwegs</category><category>Friedrichshain-Kreuzberg</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-175698</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 10:30:00 +0100</pubDate>
                <title>Ho ho ho – Es weihnachtet sehr! Team Halina packt Weihnachtspäckchen mit der Seniorenvertretung Friedrichshain-Kreuzberg</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/ho-ho-ho-es-weihnachtet-sehr-team-halina-packt-weihnachtspaeckchen-mit-der-seniorenvertretung-friedr/</link>
                
                <description>Am 8.12. packte die Seniorenvertretung Friedrichshain-Kreuzberg zum 21. Mal Weihnachtspäckchen für bedürftige Senior*innen im Bezirk.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 8.12. packte die <a href="https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/aemter/amt-fuer-soziales/stadtteil-und-seniorenangebote/artikel.149663.php" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Seniorenvertretung Friedrichshain-Kreuzberg</a> zum 21. Mal <a href="http://www.xhain.net/pm/2016/weihnachtspaeckchen-aktion-2016-fuer-seniorinnen-und-senioren" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Weihnachtspäckchen</a> für bedürftige Senior*innen im Bezirk.
</p>
<p>Ganz nach dem Motto 'Der frühe Vogel fängt den Wurm' trafen sich die Seniorenvertretung und ungefähr 15 fleißige Helfer*innen um 8.30 Uhr im Seniorenzentrum Bethel in der Andreasstraße 21 im Friedrichshain. 
</p>
<p>Wie <a href="/nc/start/aktuelles/detail/browse/9/kategorie/friedrichshain-kreuzberg/zurueck/aktuell-714838f603/artikel/fleissige-weihnachtswichtel-innen-im-seniorenzentrum-bethel/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">auch</a> in den letzten Jahren spendete Halina 100€, damit die Päckchen auch mit vielen weihnachtlichen Leckereien gefüllt sind. Außerdem unterstützte das Team von Halina zusammen mit Bezirksstadtrat Knut Mildner-Spindler auch dieses Mal die fleißigen Weihnachtswichtel beim Packen der Weihnachtspäckchen.
</p>
<p>In diesem Sinne wünschen Halina und ihr Team, allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! </p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-175106</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Nov 2016 11:38:00 +0100</pubDate>
                <title>Gewerbetreibende, Initiativen, Politiker*innen fordern Verbleib des Dragonerareal in öffentlicher Hand</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/gewerbetreibende-initiativen-politikerinnen-fordern-verbleib-des-dragonerareal-in-oeffentlicher-ha/</link>
                
                <description>Offener Brief an Bundesfinanzminister Schäuble - Gewerbetreibende fordern Rückabwicklung des Kaufvertrags und Planungssicherheit.
Gewerbetreibende des Dragonerareals wenden sich mit einem Appell in Form eines Offenen Briefes an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, in seiner Funktion als oberster Dienstherr der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief an Bundesfinanzminister Schäuble - Gewerbetreibende fordern Rückabwicklung des Kaufvertrags und Planungssicherheit.
</p>
<p>Gewerbetreibende des Dragonerareals wenden sich mit einem Appell in Form eines Offenen Briefes an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, in seiner Funktion als oberster Dienstherr der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. 
</p>
<p>"Nach einer nun schon mehr als einem Jahr andauernden "Hängepartie" um die Rückabwicklung des Kaufvertrags mit dem Wiener "Investor" fordern die Gewerbetreibenden vom Bund das bundeseigene Gelände dem Land Berlin zu fairen Bedingungen zu überlassen", heißt es in der Pressemitteilung der Gewerbetreibenden des Dragonerareals. Auch Halina unterstützt diese Forderung und ist somit Mitzeichnerin des Offenen Briefs.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="/fileadmin/lcmswawzyniak/user/upload/Offener-Brief_Schaeuble_Gewerbetreibende_161108.pdf" title="Leitet Dateidownload ein" class="download">Offenen Brief mit allen Unterzeichner_innen als .pdf</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-174654</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Oct 2016 10:55:00 +0200</pubDate>
                <title>Ein Nachmittag in der Arche Friedrichshain</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/ein-nachmittag-in-der-arche-friedrichshain/</link>
                
                <description>Am Mittwoch, den 26. Oktober besuchte Halina die Arche in der Mühsamstraße 74 und war gespannt mehr über die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu erfahren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 26. Oktober besuchte Halina <a href="http://www.kinderprojekt-arche.eu/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">die Arche</a> in der <a href="http://www.kinderprojekt-arche.eu/standorte/berlin-friedrichshain" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Mühsamstraße 74</a> und war gespannt mehr über die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu erfahren.
</p>
<p>Herzlich begrüßt wurde Halina vom stellvertretenden Leiter Can Yener, dem Pressesprecher Wolfgang Büscher. 
</p>
<p>Begleitet von aufgeregten Kinder durfte Halina sich als erstes die tollen neuen Räumlichkeiten der Arche ansehen und war vor allem vom Tobe-Raum begeistert: Ausgepolsterte Böden und Wände, Boxsäcke und die Kletterwand laden hier echt zum Austoben ein. "Wir nennen den Raum auch Anti-Aggression-Raum, weil die Kinder hier vor allem an den Boxsäcken mal alles rauslassen können. Sowas haben wir an jedem unserer Standorte", erzählt Wolfgang Büscher. Außerdem gibt es noch einen Kreativ-, einen Hausaufgaben- und einen Computerraum, in dem auch eigene Songs aufgenommen werden können. Toll findet Halina auch den Partyraum, in dem jeden Mittwochnachmittag eine Kinderparty stattfindet. "Ja später ist es wieder so weit. Die Kinder sind schon ganz aufgeregt", freut sich auch Can Yener. Neben dem Kinderraum, in dem gemeinsam gespielt werden kann, gibt es auch einen extra Raum für die Jugendlichen mit einem Kickertisch und Sofas, die zum gemütlichen Chillen einladen. 
</p>
<p>Täglich besuchen ca. 4500 Kinder und Jugendliche bundesweit Arche-Einrichtungen. In die Mühsamstraße kommen täglich zwischen 80-90, die ihren Nachmittag mit einem gemeinsamen warmen Mittagessen beginnen. "Das gemeinsame Essen ist uns hier nicht nur wichtig, weil eine warme Mahlzeit am Tag für viele leider keine Selbstverständlichkeit ist, sondern auch, weil wir Pädagog*innen mit den Kindern so ins persönliche Gespräch kommen. Das ist sehr wichtig für die Beziehungspflege - einfach mal in Ruhe darüber zu reden, was grad so los ist", erzählt Can Yener. Das Mittagessen ist natürlich kostenlos, da der Großteil der Kinder nicht mal 10 Cent in der Tasche hat. 
</p>
<p>"Uns ist es egal, welchen sozialen oder finanziellen Hintergrund die Kinder haben, die zu uns kommen. Sie sind alle Kinder, die wir dabei unterstützen wollen selbstbestimmt und selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Leider packt es nur jedes 3. 'Arche-Kind' in eine selbstbestimmte Zukunft zu gehen." 
</p>
<p>Der wichtigste Faktor in der Arbeit sind die Mitarbeiter*innen. "Es braucht viel mehr gut ausgebildete und gut bezahlte Menschen, die in diesem Bereich arbeiten. Die Kinder und Jugendlichen brauchen einfach eine intensivere Betreuung und Begleitung auf ihrem Weg in die Zukunft." So startete die Arche auch das Projekt 'Job-Paten'. Dort werden Jugendliche von meist ehrenamtlichen Helfer*innen während ihrer Ausbildung begleitet. "Sie motivieren die Azubis am Ball zu bleiben und sprechen ab und zu mit den Ausbilder*innen.", erzählt Wolfgang Büscher. Zwischen den Jugendlichen und den Arche-Mitarbeiter*innen besteht oft auch noch ein intensiver Kontakt, wenn diese auf Grund des Alters nicht mehr in die Arche kommen. 
</p>
<p>Nicht auszulassen sind in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen natürlich auch immer die Eltern. "Wir haben viele Alleinerziehende mit mehreren Kindern - meist Frauen - die größtenteils einfach überfordert sind und sich und ihre Kinder teilweise auch aufgegeben haben." Vor allem in diesen Fällen spielen ausbleibende Unterhaltszahlungen und das fehlende Wissen über Unterhaltsvorschüsse bzw. die relativ hohen Hürden, die damit verbunden sind eine tragische Rolle. 
</p>
<p>Auch wenn es den Arche-Mitarbeiter*innen sehr wichtig ist, den Kindern immer und immer wieder zu vermitteln, dass Armut keine Schande ist, spielt Geld aber natürlich eine nicht zu unterschätzende Rolle. "Es ist leider so, dass Geld in unserer Gesellschaft auch Teilhabe ermöglicht. Viele Kinder - und auch ihre Eltern - waren noch nie im Kino, im Restaurant, Theater oder Museum. Wir haben z.B. auch einen Jugendlichen der knapp an einer Ersatzfreiheitsstrafe vorbeigerasselt ist, weil er 60 Mal ohne Fahrschein erwischt wurde, wenn er zur Arche fuhr." Vorbestraft und Teil der sogenannten sozial schwachen Schicht, "da sieht die Zukunft nicht sehr rosig" aus bzw. werden die Steine, die im Weg liegen immer größer. 
</p>
<p>Wolfgang Büscher und Can Yener sagen aber auch ganz offen, dass die Eltern oft Teil des Problems 'Geld' sind. Aus diesem Grund sind die beiden und Halina sich einig darüber, dass der 'Filter Eltern' weg muss. Kinder müssen das Recht auf ihre eigene Grundsicherung haben. Schockiert war Halina, als Wolfgang Büscher erzählte, dass viele Jugendliche mit dem Erreichen der Volljährigkeit erfahren, dass sie mit mehreren Tausend Euro verschuldet sind. "Es gibt bei uns leider viele Fälle, in denen Eltern aufgrund eigener Schufa-Einträge, Online-Einkäufe im Namen ihrer Kinder tätigen oder auch Verträge abschließen. Da gibt es bei uns leider viele, die ihr Erwachsensein mit 30-40.000 Euro Schulden beginnen." 
</p>
<p>Mit gemischten Gefühlen bedankt Halina sich bei Wolfgang Büscher und Can Yener für die Einblicke in die Arbeit der Arche und das wirklich sehr interessante Gespräch. 
</p>
<p>Die Arbeit, die Einrichtungen wie die Arche jeden Tag leisten ist enorm wichtig. Durch die relativ hohe Medienpräsenz der Arche erscheint das Thema glücklicherweise auch immer wieder auf dem Bildschirm der Öffentlichkeit. Wichtig ist jedoch auch, dass sich gesellschaftlich und vor allem politisch etwas ändert. Und so hofft Halina, dass die Ziele des <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/096/1809666.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">'Aktionsplans gegen Kinderarmut'</a> <a href="https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/aktionsplan-gegen-kinderarmut/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">ihrer Fraktion im Bundestag</a> auch tatsächlich erreicht werden und die Bundesregierung sie nicht nur Pläne sein lässt. </p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-174480</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Oct 2016 16:05:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. spendet 500€ an das Projekt „InAct-Integration“</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/der-verein-der-bundestagsfraktion-die-linke-ev-spendet-500eur-an-das-projekt-inact-integration/</link>
                
                <description>Als Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost hat Halina oft das Vergnügen die symbolischen Schecks für Spenden des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. an Vereine, Initiativen und Projekte in ihrem Wahlkreis zu überreichen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Als Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost hat Halina oft das Vergnügen die symbolischen Schecks für Spenden des Vereins der <a href="http://www.fraktionsverein.de/nc/der_verein/der_verein/" target="_blank" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.</a> an Vereine, Initiativen und Projekte in ihrem Wahlkreis zu überreichen.
</p>
<p>Dieses Mal freut sie sich den Scheck an den Verein <a href="http://www.nolantadjunto.de/uber-uns/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Nô Lanta Djunto</a> für das Gemeinschaftsprojekt "<a href="http://www.nolantadjunto.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">InAct-Integration</a>" überreichen zu dürfen. 
</p>
<p>Der von Berliner*innen aus Guinea-Bissau und ihren Freund*innen gegründete Verein sieht Integration als "gesellschaftliche Aufgabe, die wir nicht der Politik überlassen wollen und können." Zusammen mit der <a href="http://www.hope-found.org/de" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Hope</a> <a href="/im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/detail/zurueck/aktiv-im-wahlkreis/artikel/der-fraktionsverein-spendet-300EUR-an-die-hope-foundation-ev/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Foundation</a> riefen sie deswegen das Projekt "InAct-Integration" ins Leben. "InAct" ist eine "zentrale, niedrigschwellige Anlauf- und Vermittlungsstelle mit qualifizierten Ehrenamtlichen, die aktive, individuelle Begleitung, Unterstützung und Verweisberatung von Migrant*innen mit dauerhafter Bleibeperspektive anbietet. Zuwander*innen werden mit Ehrenamtlichen in Kontakt gebracht, welche direkte Hilfestellung bei der Orientierung geben und motivieren, Integrations- und Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen." Quasi eine "Koordination der Hilfe sowie eine Ansprechstelle, die Hilfe suchende sowie helfende Migrant*innen erreicht." 
</p>
<p>Mehr über dieses tolle Projekt, welches bis 2019 läuft, könnt ihr HIER erfahren. 
</p>
<p>Halina hofft, dass der Fraktionsverein mit seiner Spende von 500€ weiterhelfen konnte und wünscht allen beteiligten viel Spaß bei der Arbeit! </p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-174331</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Oct 2016 13:45:00 +0200</pubDate>
                <title>Interessante Gespräche bei VIA e.V. – Verband für Interkulturelle Arbeit (Regionalverband Berlin/Brandenburg) e.V.</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/interessante-gespraeche-bei-via-ev-verband-fuer-interkulturelle-arbeit-regionalverband-berlinbra/</link>
                
                <description>Nach sieben Jahren als Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost hat Halina schon zahlreiche interessante Vereine, Projekte und Initiativen besucht. Viele von ihnen besucht sie gern auch ein zweites oder drittes Mal, da es immer wieder neues Spannendes zu erfahren gibt. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach sieben Jahren als Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost hat Halina schon zahlreiche interessante Vereine, Projekte und Initiativen besucht. Viele von ihnen besucht sie gern auch ein zweites oder drittes Mal, da es immer wieder neues Spannendes zu erfahren gibt.
</p>
<p>So besuchte Halina am 12. Oktober ihre <a href="/nc/start/aktuelles/detail/archiv/2014/september/zurueck/aktuell-714838f603/artikel/halina-wahlkreistag-ein-aufwuehlender-tag-im-kiez/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">'alten Bekannten'</a> von <a href="http://www.via-in-berlin.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">VIA e.V.</a> - Verband für Interkulturelle Arbeit (Regionalverband Berlin/Brandenburg) e.V. Herzlich empfangen wurde sie dieses Mal nicht nur von einigen Mitarbeiter*innen der einzelnen Projekte, sondern auch vom hauseigenen Sicherheitsdienst namens Rocky in Form einer wirklich sehr niedlichen Promenadenmischung. 
</p>
<p>"Schön wieder hier zu sein! Ich habe dieses Mal noch <a href="http://www.steffen-zillich.de/nc/willkommen/aktuelles/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Steffen Zillich</a> aus dem Berliner Abgeordnetenhaus mitgebracht, weil er euch auch gern kennenlernen möchte", freut Halina sich und ist gespannt neues über die Vereine und Projekte des Dachverbandes, "die auf sozialem und interkulturellem Gebiet mit Migrantinnen und Migranten sowie mit Flüchtlingen arbeiten", zu erfahren. 28 von aktuell 40 Vereinen bei VIA e.V. sind Migrant*innenselbstorganisationen. 
</p>
<p>Um diese in ihrer Arbeit und ihrem Selbstverständnis zu empowern hat VIA e.V. tolle Projekte wie z.B. <a href="http://www.via-in-berlin.de/projekte/projekt-ikmo/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">IKMO</a> - Interkulturelles Kompetenzzentrum für Migrant*innenorganisationen Berlin - entwickelt. Durch das Projekt sollen "ehrenamtlich Engagierte in MO zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe" befähigt werden und dabei die "Kompetenzen der Organisationen" gefördert, gestärkt und ausgebaut werden. Kurz: Der Fokus liegt auf der strukturellen Stärkung und Förderung der Entwicklung von Berliner Migrant*innenorganisationen (MO) und dem Netzwerken zwischen diesen und staatlichen Institutionen. 
</p>
<p>Ähnlich ausgelegt ist auch das Projekt <a href="http://www.via-in-berlin.de/projekte/iq-netz-berlin-via/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">IQ Netzwerk Berlin</a>. Hier werden "haupt- und ehrenamtliche Mitglieder in Berliner Migrantenorganisationen, die Beratungen anbieten - insbesondere für die berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Verantwortliche im Vorstand oder in der Geschäftsführung von Vereinen und Mitarbeiter*innen in Fachdiensten und Fachverwaltungen ausgewählter Berliner Bezirke" untereinander und "mit anderen kommunalen (Arbeitsmarkt)-Akteuren" vernetzt, um so eine bezirkliche Struktur des Willkommens aufzubauen. Konkret geht es auch hier um die Qualifizierung und Beratung von MO und die enge Zusammenarbeit mit Arbeitsmarktakteuren, z.B. in Form von Arbeitsmarktgespächen zwischen Refernt*innen von Arbeitsmarktinstitutionen und MO. "Durch das Zusammenbringen dieser unterschiedlichen Akteur*innen zu verschiedenen Themen, wie Anerkennung von beruflichen Abschlüssen aus dem Ausland oder Qualifizierungsmöglichkeiten, können die Zielgruppen adäquat beraten werden.", erzählt die Mitarbeiterin vom IQ Netzwerk. "So war es uns durch das bereits bestehende Netzwerk z.B. möglich, ein Arbeitsmarktgespräch total unkompliziert auf Arabisch zu organisieren." Profitieren vom gegenseitigen Wissen, um gemeinsam durch Austausch und Kooperation helfen zu können. "Das ist echt super!", findet Halina. 
</p>
<p>Außerdem hat VIA e.V. seit dem Sommer auch die <a href="http://www.via-in-berlin.de/projekte/kuf-demokratie-leben-x-hain/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">externe Koordinierungs- und Fachstelle 'Demokratie leben!'</a> des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg übernommen. Aktuell sind sie hauptsächlich damit beschäftigt ein Handlungskonzept zu erstellen. Dieses soll dann auf der nächsten Demokratiekonferenz vorgestellt werden. Im Rahmen von Workshops wird das Handlungskonzept dort vorgestellt, um eine breite Öffentlichkeit für Themen wie Antimuslimischen Rassismus, Stärkung von Zivilcourage etc. zu informieren und zu sensibilisieren. 
</p>
<p>Eines der 12 Projekte von 'Demokratie leben!' im Bezirk ist das feministische Romnja-Archiv <a href="http://www.via-in-berlin.de/projekte/romaniphen/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">"RomaniPhen"</a>. Dabei geht es vor allem um das "Empowerment von Romnja und Sintezza durch Wertschätzung ihrer Geschichte, Arbeit und Perspektiven". So soll "Konkretes, spezifisches und komplexes Wissen" über Romnja und Sintezza öffentlich gemacht werden, um u.a. "pädagogischen Fachkräften diskriminierungsfreies didaktisch aufbereitetes Material und Methoden für ihre Arbeit v.a. in der politischen Bildung zur Verfügung zu stellen", um antiziganistische Vorurteile abzubauen und 'neue' Bilder - aus Vergangenheit und Gegenwart - über Sinti und Roma zu promoten. Ein tolles Beispiel dafür ist der <a href="https://festivalgegenrassismus.wordpress.com/romnja-power-painting-fuer-den-romaniphen-kalender/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Romnja Power Jahreskalender</a>, in welchem jeder Monat einer starken Romnja, wie z.B. <a href="http://www.romnja-power.de/search/kalender" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Melanie Spitta</a>, Ceija Stojka und Rita Hayworth gewidmet. 
</p>
<p>Halina findet das Projekt 'RomaniPhen' sehr toll und extrem wichtig! Aus diesem Grund freut sie sich sehr darüber, ihre <a href="/im_wahlkreis/spende_des_monats/detail/zurueck/spende-des-monats/artikel/oktober-2016-romaniphen/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Monatsspende Oktober</a> an das feministische Romnja-Archiv zu spenden und hofft, dass ihnen die 330€ weiterhelfen. "Das ist echt toll. Wir freuen und auf deinen Besuch bei RomaniPhen", bedankt sich <a href="http://www.romnja-power.de/team/roxie-thiele-dogan/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Roxie Thiele-Dogan</a> von RomaniPhen.
</p>
<p>Halina fand den Besuch bei VIA e.V. und die Einblicke in die einzelnen Projekte sehr spannend und nimmt die Einladung von Holger Förster - VIA e.V. Projektleitung - zu einem erneuten Besuch in naher Zukunft dankend an! 
</p>
<p>"Na dann bis sehr bald ihr Lieben!" </p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-174228</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Oct 2016 12:24:00 +0200</pubDate>
                <title>Ein Sonntag im Wahlkreis</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/ein-sonntag-im-wahlkreis/</link>
                
                <description>Am 9. Oktober hieß es für Halina mal wieder: Ab in den Wahlkreis! </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. Oktober hieß es für Halina mal wieder: Ab in den Wahlkreis!
</p>
<p>Nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück ging es zum Geburtstag des <a href="http://www.pfh-berlin.de/kinder-und-jugendhilfe/familienzentren/wrangelkiez" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Familien- und Nachbarschaftszentrum Wrangelkiez</a>. Denn vor fast genau einem Jahr öffnete das Haus in der Cuvrystraße 13 das erste Mal seine Pforten.&nbsp;Und so feierten die zahlreichen Gäste im Herzen des Familien- und Nachbarschaftszentrums - dem Café - ein wirklich nettes Fest mit vielen Leckereien, Improtheater und Live-Musik. 
</p>
<p>So wie auch an allen anderen Tagen in der Cuvrystraße 13, waren auch an diesem Tag Alter, Geschlecht und Herkunft völlig egal. Ein tolles Miteinander, dass auch wirklich gelebt wird. Es wurde auch kurz über den Umgang mit Geflüchteten im Kiez gesprochen. Dabei hat es eine der Besucher*innen mit ihrer Aussage auf den Punkt gebracht: "Wir wollen hier nicht integrieren! Wir wollen hier Menschen kennenlernen und vielleicht Freundschaften knüpfen. Entweder man versteht sich oder halt nicht. Ist doch bei allen Menschen so." 
</p>
<p>"Recht hat se`!", findet auch Halina.
</p>
<p>Halina bedankt sich für die Einladung und wünscht allen Mitarbeiter*innen und Besucher*innen des Familien- und Nachbarschaftszentrums Wrangelkiez ein weiteres tolles Jahr.
</p>
<p>Aus Kreuzberg 36 ging es dann weiter nach 61 in die Methfesselstraße. 
</p>
<p>Dort - genauer in der <a href="http://www.gedenktafeln-in-berlin.de/nc/gedenktafeln/gedenktafel-anzeige/tid/wolfgang-szepansky/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Mehtfesselstraße 42</a> - schrieb <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Szepansky" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Wolfgang Szepansky</a> am 11. August 1933 "Nieder mit Hitler! KPD lebt! Rot Front!" an die Wand. Nach seiner Verhaftung kam er ins Berliner Konzentrationslager Columbia-Haus und floh 1934 in die Niederlande. Nach der Auslieferung an die Gestapo verbrachte er fünf weitere Jahre im KZ Sachsenhausen. 
</p>
<p>Wolfgang Szepansky - ein mutiger und politischer Mann - der sich bis ins hohe Alter politisch engagierte und u.a. zahlreiche Führungen im KZ Sachsenhausen gab. 
</p>
<p>Ihm zu Ehren wurde bereits 2012 eine Gedenktafel an der Mauer in der Methfesselstraße 42 angebracht. Seitdem wurde sie zwei Mal von Unbekannten gewaltsam zerstört. 
</p>
<p>Am 9. Oktober trafen sich erneut zahlreiche Antifaschist*innen in der Methfesselstraße 42 und enthüllten die Gedenktafel zum dritten Mal. "Ich hoffe nicht, dass es so sein wird, aber wenn es sein muss, komme ich immer und immer wieder hierher, um eine neue Gedenktafel zu enthüllen", sprach Cansel Kısıltepe Halina in ihrer Rede aus dem Herzen. Rührend und zugleich beeindruckend war auch die Rede der Enkelin Szepanskys - Belana Szepansky. Eine starke junge Frau, die sich wie ihr als "liebevoll" und "immer für einen Spaß zu habenden" Großvater, gegen Faschismus und Rassismus engagiert und nie aufhören wird zu diskutieren. 
</p>
<p>Musikalisch begleitet wurde die feierliche Enthüllung von <a href="http://www.ginapietsch.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Gina Pietsch</a> mit u.a. la memoria - "Erinnern der Vergangenheit um der Zukunft willen". 
</p>
<p>Hoffen wir, dass die Tafel - die mit Hilfe des Aktiven Museums, dem <a href="http://www.vvn-bda.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">VVn-BdA</a> und der unteren Denkmalbehörde angebracht wurde - in den nächsten Jahren unbeschadet an Wolfgang Szepansky erinnert.</p>]]></content:encoded>
                <category>Antifaschismus</category><category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-174121</guid>
                <pubDate>Tue, 04 Oct 2016 19:37:00 +0200</pubDate>
                <title>Am Ende kommt es doch zum Wohnungsbau auf dem SEZ-Areal</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/am-ende-kommt-es-doch-zum-wohnungsbau-auf-dem-sez-areal/</link>
                
                <description>Um das ehemalige Sport- und Erholungszentrum in der Landsberger Allee 77 – kurz SEZ – gab es seit seinem Verkauf vor ca. 13 Jahren an den Leipziger Investor Rainer Löhnitz viele Streitigkeiten. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Um das ehemalige Sport- und Erholungszentrum in der Landsberger Allee 77 - kurz <a href="http://sez-berlin.com/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">SEZ</a> - gab es seit seinem Verkauf vor ca. 13 Jahren an den Leipziger Investor Rainer Löhnitz viele Streitigkeiten.
</p>
<p>Einen Euro zahlte Löhnitz für ein Grundstück, das Millionen wert ist. Damals hieß es, dass der Badebetrieb innerhalb von drei bis fünf Jahren wieder aufgenommen werden würde. Laut Vertrag mit dem Liegenschaftsfond war die Wiederaufnahme des Hallenbadbetriebes jedoch nicht bindend für den Investor. 
</p>
<p>Der Plan des Investors damals: "Ein "<a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-friedrichshain-der-senat-will-nun-doch-das-ddr-spassbad-sez-zurueck/12881380.html" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Campus-Projekt</a>" mit Sportanlagen und mehreren hundert Studentenwohnungen". Beim zuständigen Baustadtrat Panhoff stießen die veränderten Nutzungskonzepte jedoch nicht auf Zustimmung - es folgte eine Änderungssperre für das Gelände. Löhnitz drohte daraufhin mit einer Klage auf Schadensersatz. 
</p>
<p>Letztendlich beschäftigte sich der Senat mit dem laufenden Bebauungsplanverfahren und änderte die Planziele. 
</p>
<p>Nun sollen es neben Sport und Erholung künftig auch Wohnungen und einen Schulstandort geben. 
</p>
<p>Doch zunächst muss der Flächennutzungsplan für die "nicht mehr benötigten Flächen auf dem Gelände des SEZ und den Friedhöfen zwischen Landsberger Allee und Friedenstraße" geändert werden. 
</p>
<p>Im Sinne der <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/b-planverfahren/de/allg.shtml" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung</a> ist der Flächennutzungsplan (bzw. die Unterlagen) seit dem <a href="http://stadtentwicklung.berlin.de/planen/fnp/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">26. September online einsehbar</a>. 
</p>
<p>Bei <a href="http://www.berliner-woche.de/mitte/bauen/wohnungsbau-auf-sez-areal-d109231.html" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">zusätzlichem Gesprächsbedarf</a> kann zudem ein Termin im Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - Am Köllnischen Park 2 - vereinbart werden. (Tel.: 030 / 90 25 13 oder 030 / 90 25 13 83). </p>]]></content:encoded>
                <category>Demokratie für Alle</category><category>Friedrichshain-Kreuzberg</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-173820</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Sep 2016 10:59:00 +0200</pubDate>
                <title>Danke an den Fraktionsverein - 400€ für TIO e.V.</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/danke-an-den-fraktionsverein-400eur-fuer-tio-ev/</link>
                
                <description>TIO e.V.  (Treff- und Informationsort für Frauen aus der Türkei) ist eine gemeinnützige interkulturelle Frauenrechtsorganisation und bietet neben Sozial- und Rechtsberatungen, psychosozialen Beratungen auch Gruppenberatungen mit Frühstück an und organisiert Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tio-berlin.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">TIO e.V.</a> (Treff- und Informationsort für Frauen aus der Türkei) ist eine gemeinnützige interkulturelle Frauenrechtsorganisation und bietet neben Sozial- und Rechtsberatungen, psychosozialen Beratungen auch Gruppenberatungen mit Frühstück an und organisiert Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen. 
</p>
<p>Da Halina aus <a href="http://www.die-linke-berlin.de/die_linke/rat_tat/hilfsangebote/sozial_und_mietenberatung_in_kreuzberg/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">eigener</a> <a href="/im_wahlkreis/wahlkreisbuero/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Erfahrung</a> weiß, wie wichtig diese unterschiedlichen Beratungen sind und welch hohe Nachfrage sie haben, freut sie sich ganz besonders darüber, dass der <a href="http://www.fraktionsverein.de/nc/der_verein/der_verein/" target="_blank" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.</a> TIO e.V. mit 400€ finanziell unterstützt. Die neuen Rechner und Möbel werden die Beratungen etc. sowohl für die Mitarbeiterinnen als auch die Besucherinnen/Klientinnen sicher angenehmer machen. 
</p>
<p>"Ein toller Kreuzberger Verein, dem ich sehr gern den symbolischen Scheck überreiche", sagt Halina. </p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-173804</guid>
                <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 12:41:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Fraktionsverein spendet 300€ an die Hope Foundation e.V.</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/der-fraktionsverein-spendet-300eur-an-die-hope-foundation-ev/</link>
                
                <description>Der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. unterstützt den ‚Kulturellen Austausch zwischen SchülerInnen und ReferentInnen aus südlichen Ländern‘ (Briding Cultures) – ein Projekt der Hope Foundation e.V. – mit 300€.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.fraktionsverein.de/nc/der_verein/der_verein/" target="_blank" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.</a> unterstützt den 'Kulturellen Austausch zwischen SchülerInnen und ReferentInnen aus südlichen Ländern' (<a href="http://www.hope-found.org/de/unsere-arbeit/unsere-projekte/11" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Briding Cultures</a>) - ein Projekt der <a href="http://www.hope-found.org/de" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Hope Foundation e.V.</a> - mit 300€. 
</p>
<p>Mit Freude überreicht Halina den symbolischen Scheck an die Trainer*innen aus Lesotho, Panama und Indonesien, sowie an das Koordinationsteam der Hope Foundation. </p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-173697</guid>
                <pubDate>Tue, 20 Sep 2016 10:49:00 +0200</pubDate>
                <title>Halina in der Box66 – Forderung nach einer deutlichen Erhöhung der Bundesmittel für die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/halina-in-der-box66-forderung-nach-einer-deutlichen-erhoehung-der-bundesmittel-fuer-die-migrationsbe/</link>
                
                <description>Am 13.09.2016 nahm Halina zusammen mit Cansel Kiziltepe (MdB SPD) am MBE Aktionstag teil – einer gemeinsamen Veranstaltung der Box66 – Interkulturelles Begegnungszentrumfür Frauen und Familien am Ostkreuz, des Polnischen Sozialrats e.V. und des Kurdistan Kultur- und Hilfsvereins e.V. (KKH).</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 13.09.2016 nahm Halina zusammen mit Cansel Kiziltepe (MdB SPD) am <a href="https://box66berlin.com/2016/09/13/mbe-aktionstag-13-9-2016/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">MBE Aktionstag</a> teil - einer gemeinsamen Veranstaltung der <a href="https://box66berlin.com/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Box66</a> - Interkulturelles Begegnungszentrum für Frauen und Familien am Ostkreuz, des <a href="http://www.polskarada.de/de" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Polnischen Sozialrats e.V</a>. und des Kurdistan Kultur- und Hilfsvereins e.V. (<a href="https://www.kkh-ev.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">KKH</a>).
</p>
<p>Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Dilan Aydogan vom KKH. Ausführlich erklärte sie den Anwesenden, was dieses Modellprojekt, das seit Mai 2011 läuft, alles beinhaltet, welche Ziele es verfolgt. Im Kern sollen durch das <a href="https://box66berlin.com/beratung/migrationsberatung/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">MBE-Programm</a> Probleme von Ratsuchenden im Zusammenhang des "Neu-Ankommens" in einer bedarfsorientierten Einzelfallberatung schnell, unbürokratisch und kostenlos gelöst werden. Wo können bzw. dürfen sie welche Deutschkurse besuchen? Werden Abschlüsse anerkannt? Wie sieht es mit einer Arbeitserlaubnis oder Krankenversicherung aus? Außerdem sollen die Berater*innen auch bei der Wohnungssuche, bei Amtsgängen und bei Angelegenheiten rund um die Themen Ehe, Familie, Erziehung, Schule und Beruf helfend unterstützen. 
</p>
<p>"Ja. Das war jetzt ziemlich viel über das, was das MBE-Programm so alles ist und will. Es tut mir leid, wenn ich Sie gelangweilt habe. Abschließend kann ich sagen, dass ich nicht mal die Hälfte von dem, was ich laut Plan machen soll schaffe. Achso...ganz nebenbei sollen wir auch noch Kinderbetreuungsangebote organisieren, damit die Eltern auch wirklich zu den Deutschkursen gehen können", erzählt Dilan Aydogan mit einem ehr verzweifelten Lächeln. Die anderen MBE-Mitarbeiter*innen von der Box66 und dem Polnischen Sozialrat stimmten ihr alle zu. "Wir versuchen echt unser bestes aber unsere Kapazitäten reichen einfach nicht aus. Ich berate die Leute in meiner Pause weiter und muss dann trotzdem oft Personen wegschicken oder bitten noch einmal zu kommen, weil ich so überlastet bin. Ich bin im KKH zum Beispiel die einzige MBE-Mitarbeiterin."Die Berichte der anderen MBE-Mitarbeiter*innen erzählen ähnliche Geschichten. "Es ist schon schwer bis unmöglich, die vielen Menschen mit ihren komplexen Anliegen und Problemen vor Ort in unseren Büros gut zu beraten. Es ist ja nicht so, dass wir einfach nur schnell einen Antrag ausfüllen und damit hat sich die Sache. Wir müssen uns jedes Mal erst die Geschichte hinter der Person angucken, ihnen erklären was es für Möglichkeiten gibt und welche eben nicht. Und auch der emotionale Aspekt unserer Arbeit darf nicht unterschätzt werden. Allem voran gehen meist intensive Gespräche. An Begleitungen zu Ämtern etc. ist aus zeitlichen Gründen gar nicht zu denken." 
</p>
<p>Halina und auch Cansel kennen diese Berichte von unterfinanzierten Projekten und überlasteten Mitarbeiter*innen in diesen Bereichen leider nur zu gut. "Vor allem angesichts der steigenden Nachfrage nach solchen Angeboten muss sich etwas ändern", findet Halina. Momentan sind für die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer für das Jahr 2017 44,77 Millionen an Bundesmitteln geplant. Konkretes wird allerdings erst in der Haushaltsausschusssitzung am 22. September beraten. 
</p>
<p>Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. fordert eine Aufstockung, da die "Beratungsfälle vor dem Hintergrund der Entwicklungen der Einwanderung nach Schätzungen des BAMF allein 2016 um mindestens 15.000 auf 220.000" gestiegen sind und "2017 um weitere 20.000 auf dann 240.000" steigen werden, wobei die Bundesarbeitsgemeinschaft dies noch für eine recht zurückhaltende Schätzung hält. Hinzu kommt, dass die Zahl der Beratungsfälle auch durch Familienzusammenführungen und "die zunehmende Einwanderung von Unionsangehörigen" steigen wird, es also eine Ausweitung der Zielgruppe gibt. 
</p>
<p>Halina bedankt sich bei Anna Czechowska - Leiterin der Box66- für die Einladung zum MBE-Aktionstag und bleibt an diesem Thema auf jeden Fall dran. Sie wird die weiteren Entwicklungen beobachten. 
</p>
<p>Bis dahin wünscht sie allen MBE-Mitarbeiter*innen viel Kraft und Durchhaltevermögen bei der Arbeit. </p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-173684</guid>
                <pubDate>Mon, 19 Sep 2016 15:45:00 +0200</pubDate>
                <title>Den neuen Anregungen und Eindrücken auf der Spur - Halina besucht Correct!v.</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/den-neuen-anregungen-und-eindruecken-auf-der-spur-halina-besucht-correctv/</link>
                
                <description>Auf ihrer ständigen Suche nach interessanten Vereinen, Projekten etc. in ihrem Wahlkreis stieß Halina auf das gemeinnützige Recherchezentrum Correct!v in der Singerstraße 109.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf ihrer ständigen Suche nach interessanten Vereinen, Projekten etc. in ihrem Wahlkreis stieß Halina auf das <a href="https://correctiv.org/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">gemeinnützige Recherchezentrum Correct!v</a> in der Singerstraße 109. 
</p>
<p>Correct!v gründete sich vor zwei Jahren. "Unser Vorbild waren dabei die USA, in denen es im Kontext des Mediensterbens bereits einige Recherchezentren wie Correct!v gibt", erzählte Christian Humborg - einer der Geschäftsführer - zu Beginn Gesprächs. Besonders betroffen vom sogenannten Mediensterben im deutschsprachigen Raum seien Tages- und Lokalzeitungen. "Es müssen also neue Geschäftsmodelle entwickelt werden, um zu schauen, wie Redaktionen von Tages- und Lokalzeitungen künftig finanziert werden können." 
</p>
<p>Doch was genau ist und macht Correct!v eigentlich? 
</p>
<p>Grob beschrieben versteht Correct!v sich als Antwort auf eine Medienkrise, in der Verlage und Zeitungen Etats kürzen müssen, um schwächelnde traditionelle Geschäftsmodelle aufzufangen. Dadurch ist die Wächterfunktion der Medien gefährdet. Das momentan noch stiftungsfinanzierte Recherchezentrum will investigativen, aufklärenden Journalismus für alle Verlage, Sender und interessierte Einzelpersonen in Deutschland erschwinglich und zugänglich machen. Vor allem aber will es Missstände aufdecken und Demokratie nachhaltig schützen. 
</p>
<p>Momentan sind bei Correct!v 20 Personen beschäftigt, von denen 15 Reporter_innen sind. Ihren Transparenz- und Qualitätsanspruch versucht Correct!v u.a. durch einen <a href="https://correctiv.org/correctiv/aufsichtsrat-ethikrat/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Ethikrat</a> zu gewährleisten. Dieser achtet darauf, "dass CORRECTIV den hohen ethischen Grundsätzen aufklärerischen Journalismus als wichtigen Beitrag für die demokratische Kultur genügt." 
</p>
<p>Thematisch setzt Correct!v sich selbst keine Grenzen und nimmt auch gern Anregungen von außen an. Die Themenbreite ist sehr vielfältig. So recherchierte Correct!v beispielsweise zum Thema Gesundheit. Die Recherche über <a href="https://correctiv.org/recherchen/keime/artikel/2016/09/13/uniklinik-muenster-hygiene-vision-clean/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">multiresistente Keime</a> in Krankenhäusern schaffte es sogar auf die politische Agenda. Ein weiterer größerer Themenbereich ist die <a href="https://correctiv.org/recherchen/neue-rechte/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">'Neue Rechte'</a>. Vor allem angesichts des Erstarkens rechter Bewegungen und Parteien ist dieses Thema enorm wichtig. "Uns geht es vor allem darum deutlich zu machen, dass es keine irren Einzeltäter sind, sondern vielmehr eine nationale und internationale Vernetzung Rechter Gruppierungen gibt - Stichwort 'Weiße Wölfe', NSU etc.", erklärt Christian Humborg. Erschreckend auch für Halina, dass Correct!v niemanden fand, der ihre <a href="http://weisse-woelfe-comic.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">grafische Reportage</a> über die Weißen Wölfe ausstellte. "Die einzige Galerie in Neukölln, die erst zusagte, ist dann - vermutlich aus Angst - am Ende kurzfristig abgesprungen. Also haben wir sie einfach in unseren Räumen ausgestellt." 
</p>
<p>Auch die Recherche über den Abschuss des Malaysia Airlines Flugs <a href="https://mh17.correctiv.org/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">MH17</a> über der Ostukraine zeigt die Vernetzung rechter Strukturen auf internationaler Ebene. Denn nachdem ein Correct!v-Journalist auf der Grundlage von Recherchen und Augenzeugenbefragungen vor Ort schrieb, dass es "eine BUK-Rakete [war], die das Passagierflugzeug vom Himmel holte - in Stellung gebracht von Soldaten der 53. Russischen Luftverteidigungsbrigade aus Kursk, die sich ohne Hoheitszeichen auf ukrainischem Gebiet befand, um russische Panzerverbände zu schützen", und den Abschuss außerdem als eines "der größten Kriegsverbrechen der neueren Zeit" beschrieb, erhielt der Berliner Sitz von Correct!v ungebetenen Besuch von den Journalisten Graham W. Phillips und Billy Six. "<a href="http://meedia.de/2016/08/03/anzeige-wegen-hausfriedensbruch-luegenpresse-schreier-ueberfallen-correctiv-redaktion/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Phillips hat schon mehrfach für Russia Today gearbeitet, Six für die Junge Freiheit - eine aufschlussreiche Kooperation.</a>" 
</p>
<p>Auch wenn niemand hundertprozentig neutral sein kann, betrachtet sich Correct!v nicht als Interessenvertretung, sondern will wichtige Themen einfach gut recherchieren und aufschreiben. "Gut Recherchiert" bedeutet aber meist auch "gut finanziert", denn "guter Journalismus kostet", erklärt Christian Humborg. "80 Prozent unserer Ausgaben gehen für Personalkosten drauf. Denn eine detaillierte Recherche vor Ort - wie z.B. im Fall der MH17 - kostet einfach Geld. Geld, dass vor allem Tages- und Lokalzeitungen oft nicht haben." Genau aus diesem Grund arbeitet Correct!v aktuell an dem Ausbau einer Kooperation mit Lokalzeitungen - quasi eine Veröffentlichungs- und Recherchekooperation mit diesen Zeitungen. "Das ist uns wirklich wichtig, da diese Sparte echt vom Aussterben bedroht ist. Hier in Berlin ist die Situation noch nicht ganz so bedenklich aber in anderen Bundesländern gibt es kaum noch Lokalpresse - geschweige denn gute." 
</p>
<p>Halina ist von Correct!v mehr als begeistert. Es sind nicht nur die sehr gut recherchierten Themen, die ihr vielseitiges Interesse wecken und auch befriedigen, sondern einfach auch das Selbstverständnis, der Anspruch auf absolute Transparenz und vieles mehr. Als kleine finanzielle Unterstützung für diese phantastische Arbeit spendete Halina dem gemeinnützigen Recherchezentrum 330€ - <a href="/im_wahlkreis/spende_des_monats/detail/zurueck/spende-des-monats/artikel/juni-2016-correctv/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">ihre Monatsspende 'Juni'</a>. 
</p>
<p>"Macht weiter so!"</p>]]></content:encoded>
                <category>Demokratie für Alle</category><category>Friedrichshain-Kreuzberg</category><category>Halina unterwegs</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-173641</guid>
                <pubDate>Fri, 16 Sep 2016 10:38:00 +0200</pubDate>
                <title>&quot;Ein großes DANKE an den Fraktionsverein!&quot;</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/ein-grosses-danke-an-den-fraktionsverein/</link>
                
                <description>Dank der Spende des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. in Höhe von 350 € war es dem Team &quot;Ocker-Beige Berlin&quot; von Gangway e.V. / Team BP möglich an der Meisterschaft der Wohnungslosen im Street-Soccer in Kiel teilzunehmen. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dank der <a href="/im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/detail/browse/1/zurueck/aktiv-im-wahlkreis/artikel/fussballmeisterschaft-fuer-wohnungslose-350EUR-an-gangway-ev/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Spende</a> des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. in Höhe von 350 € war es dem Team "<a href="http://gangway.de/team/erwachsene/team-bp-streetwork-an-brennpunkten/ocker-beige-berlin/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Ocker-Beige Berlin</a>" von <a href="http://gangway.de/team/erwachsene/team-bp-streetwork-an-brennpunkten/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Gangway e.V. / Team BP</a> möglich an der Meisterschaft der Wohnungslosen im Street-Soccer in Kiel teilzunehmen. 
</p>
<p>Halina findet das nicht nur als leidenschaftliche Fußballspielerin toll und sagt ebenfalls "Danke" an den <a href="http://www.fraktionsverein.de/nc/der_verein/der_verein/" target="_blank" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Fraktionsverein</a>.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gangway e.V. - Straßensozialarbeit in Berlin / Team BP - Streetwork an Brennpunkten:
</p>
<p>"Vor ein paar Wochen haben wir über Ihren Förderverein der Bundestagsfraktion der Linken einen Betrag von 350,-€ erhalten um mit unserer Wohnungslosenmannschaft "Ocker-Beige Berlin" an den Deutschen Meisterschaften der Wohnungslosen im Street-Soccer in Kiel teilzunehmen. Letzte Woche fanden die Meisterschaften statt und unser Team konnte den 7.Platz des Turniers belegen. Auf der Fahrt nach Kiel machten wir einen Umweg über Malente um den berühmten "Geist von Malente" zu erwecken, fuhren anschließend noch kurz an die Ostsee um dann schließlich nach Kiel weiterzufahren. 
</p>
<p>Für alle Beteiligten war die Fahrt ein Erlebnis. Im Anschluss an die Siegerehrung wurden fünf Spieler für das "Team Germany 2017" nominiert, die im nächsten Jahr an den Weltmeisterschaften, dem "Homeless World Cup" in Oslo teilnehmen.
</p>
<p>Ein Spieler unserer Mannschaft wurde hierzu berufen und wird nächstes Jahr nach Norwegen zum größten internationalen Turnier des Wohnungslosen-Fußballs fahren. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir dieses Ereignis vermutlich nicht realisieren können. Hierfür herzlichen Dank! Im Anhang finden Sie drei Fotos der Aktion. 
</p>
<p>Mit sportlichen Grüßen!"</p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-173233</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Aug 2016 16:07:00 +0200</pubDate>
                <title>Sommer im Wahlkreis: Besuch bei alten Bekannten #3</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/sommer-im-wahlkreis-besuch-bei-alten-bekannten-3/</link>
                
                <description>Auf die berühmt berüchtigten Wahlkreistage freut Halina sich immer. Denn die Reisen raus aus der Raumfahrtkapsel ‚Bundestag‘ bescheren ihr immer wieder neue interessante Gespräche mit tollen Menschen, Vereinen und Initiativen und zünden außerdem jedes Mal neue Ideen und Anregungen für ihre parlamentarische Arbeit. Denn ‚Politik muss praktisch sein‘ und über Reden, Kleine und Große Anfragen und den restlichen Verwaltungskram hinausgehen. Bei Halinas Sommertour wurde ein Problem immer wieder angesprochen: Verdrängung. Diesmal von Kleingewerbe, sozialen Einrichtungen sowie Projekten und Vereinen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf die berühmt berüchtigten Wahlkreistage freut Halina sich immer. Denn die Reisen raus aus der Raumfahrtkapsel ‚Bundestag‘ bescheren ihr immer wieder neue interessante Gespräche mit tollen Menschen, Vereinen und Initiativen und zünden außerdem jedes Mal neue Ideen und Anregungen für ihre parlamentarische Arbeit. Denn ‚Politik muss praktisch sein‘ und über Reden, Kleine und Große Anfragen und den restlichen Verwaltungskram hinausgehen. Bei Halinas Sommertour wurde ein Problem immer wieder angesprochen: Verdrängung. Diesmal von Kleingewerbe, sozialen Einrichtungen sowie Projekten und Vereinen.</p>
<p><strong>Bizim Kiez – Unser Kiez – Besuch bei neuen, aber nicht Unbekannten</strong></p>
<p>Vor über einem Jahr schlossen sich Nachbar_innen im Wrangelkiez zusammen, um sich für den Erhalt des Gemüseladens Bizim Bakkal einzusetzen. Der Gemüseladen mit Ladeninhaber und Familie waren seit über drei Jahrzehnten fester Bestandteil des Kiezes, seiner Versorgungs- und Sozialstruktur. Nachdem der Vermieter dem Laden die Kündigung ausgesprochen hatte, kam es zu breiten nachbarschaftlichen Protesten. <a href="/fileadmin/lcmswawzyniak/Fotos/22062015_Schreiben_Bizim_Bakkal_Wawzyniak_Kiziltepe_Stroebele.pdf" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Damals versuchten auch die drei Bundestagsabgeordneten aus Friedrichshain-Kreuzberg den Vermieter zur Rücknahme zu bewegen</a>.</p>
<p>Den Gemüseladen in der Wrangelstraße gibt es mittlerweile nicht mehr, aus dem Zusammenschluss der Nachbarschaft wurde jedoch die Initiative - <a href="http://www.bizim-kiez.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Bizim Kiez</a> -, die sich dem Erhalt der Nachbarschaft, der Kiezstruktur und dem Kampf gegen Verdrängung verschrieben haben – und das über die Bezirksgrenzen hinweg.</p>
<p>Die Verdrängung betrifft eben nicht nur um Mieter_innen in Wohnungen, sondern bspw. auch Lokale, Eckkneipen, Vereine und Projekte, den Einzelhandel oder Kindergärten – eben jene Orte, die oft über Jahrzehnte hinweg im Kiez ansässig sind und diesen bedeutend mitprägen. Solche Orte laufen unter Gewerbe und haben entsprechend Gewerbemietverträge. Anders als bei Mietverträgen für Wohnungen gelten hier andere Bedingungen. Rüstzeug zum Schutz der Gewerbemieter_innen vor massiven Mieterhöhungen oder Kündigungen gibt es so gut wie nicht. Und im Zuge der massiven Mieterhöhungen können sich insbesondere kleinere Gewerbe die Mieten nicht mehr leisten.</p>
<p>Dies ist ein großes Problem. Und eine Auflösung ist nicht wirklich in Sicht. Wann ist eine Einrichtung Kleingewerbe und sollte besonderen Schutz genießen? Was ist mit anderen Gewerbeeinrichtungen, welche schon seit Jahren ansässig ist? Denn auch Filialien von Ketten – ob nun Klamotten, Fast-Food, Drogerieprodukte oder Nahrungsmittel – gehören in manchen Kiezen seit Jahren dazu.</p>
<p>Darüber hinaus beschäftigt sich die Initiative mit aktuellen und relevanten Themen wie Zweckentfremdung durch Leerstand, Schlupflöchern des Milieuschutzes, Mieterhöhung und Verdrängung durch Energetische Sanierung, Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, der dem Vorkaufsrecht der Bezirke.</p>
<p><a href="http://www.bizim-kiez.de/blog/2016/08/29/der-praezedenzfall-ist-offiziell-etabliert-die-gewobag-kauft-das-haus-wrangel-str-66-im-rahmen-des-kommunalen-vorkaufrechtes/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Zu letzterem gibt aktuell sogar erfreuliche Nachrichten: Nachdem auf Bitten der Mieter_innen der Bezirk für ein Gebäude in der Wrangelstraße sein Vorkausfrecht wahrgenommen hat, hat nun die GEWOBAG per Beschluss im Aufsichtsrat, den Kauf des Hauses sichergestellt: 30 Wohnungen können so in den kommunalen Wohnungsbestand aufgenommen werden.</a></p>
<p>Bizim Kiez beschäftigt sich nur mit mietenpolitischen Themen, bietet Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten für die Nachbarschaft und andere Initiativen, formuliert<a href="http://www.bizim-kiez.de/blog/2015/10/30/unsere-politischen-forderungen/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window"> politische Forderung an Bezirks-, Landes- und Bundesebene</a>&nbsp;- sondern begleitet auch konkrete Fälle. Der aktuellste und wohl bekannteste Fall ist das <a href="http://www.bizim-kiez.de/blog/tag/m99/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Schicksal vom M99</a>, dem „Gemischtwarenladen mit Revolutionsbedarf – M99“ in der Manteuffelstraße und dem Inhaber Hans Georg Lindenau (genannt HG). Der Fall ist komplex: Für HG ist der M99 seit Jahrzehnten Arbeits- und Lebensraum zugleich. Nun soll er ausziehen. Auch hier haben die drei Bundestagsabgeordneten mit einem <a href="/im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/detail/zurueck/aktiv-im-wahlkreis/artikel/m99-muss-bleiben/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Schreiben an den Vermieter</a>&nbsp;ihre Solidarität zum Ausdruck gebracht. Bizim Kiez begleitet gemeinsam mit dem <a href="http://berlin.zwangsraeumungverhindern.org/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Bündnis Zwangsräumung verhindern</a>&nbsp;den Fall intensiv. &nbsp;Ende September steht der endgültige Räumungstermin bevor. </p>
<p>Gemeinsam mit Martina, Magnus, Mehmet und Philipp von Bizim Kiez traf sich Halina am Ufer der Spree, gleich neben der <a href="http://www.fhxb-museum.de/index.php?id=405" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Foto-Ausstellung „Unser Laden, unser Leben – Bizim Kiez</a>“. Sie sprachen über das Problem Schutz von Kleingewerbe und diskutierten mögliche Lösungsansätze. Doch so einfach ist es nicht. Halina versprach, sich weiter Gedanken über mögliche Lösungsansatz zu machen. Denn „Bizim Bakkal“ ist kein Einzelfall. Schon bei Besuchen im vorletzten Jahr sprachen Initiativen von dem Problem Verdrängung und der eigenen Betroffenheit – und dieses kommt mittlerweile bei fast jedem Besuch auf den Tisch: Einrichtungen, die Menschen in schwierigen Lebenslagen in ihren Wohnungen betreuen, berichten davon, dass es in der Innenstadt immer schwerer wird, bezahlbare Wohnungen für Klient_innen zu finden – ganz abgesehen von bezahlbaren Gewerberäumen. Dieses Thema wird Halina auch bei weiteren Besuchen begegnen.</p>
<p><a href="http://www.bizim-kiez.de/blog/2016/08/23/mieten-stop-demo-am-10-september-materialien-zum-download/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Bizim Kiez ruft gemeinsam mit anderen Initiativen zur Demo am 10. September auf – Gegen Verdrängung und den Ausverkauf der Stadt!</a></p>
<p><strong>Frieda Frauenzentrum – Besuch bei sehr guten alten Bekannten</strong></p>
<p>Auf manche Besuche freut Halina sich ganz besonders. So zum Beispiel auf den im <a href="http://www.frieda-frauenzentrum.de/startseite/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Frieda Frauenzentrum</a> in der Proskauer Str. 7.&nbsp;Die Frauen von Frieda gehören mittlerweile schon zu Halinas ‚Alten Bekannten‘ – und das nicht nur, weil sie bereits in den 1990er Jahren zusammen Fußball spielten. </p>
<p>Nachdem Halina sich von den Resten einer echten Friedrichshainer Tretmiene befreit hatte, sprachen Steffi, Beate und Halina erstmal über die anstehenden Abgeordnetenhauswahlen. Vor allem was die Wahlkampagnen der Parteien betrifft, waren die drei sich darüber einig, dass es leider immer weniger Inhalte gibt, die Kampagnen dafür aber immer personenbezogener sind. In diesem Zusammenhang erzählte Steffi auch, dass sich Frieda eigentlich immer versucht parteineutral zu verhalten, dass es ihnen im Fall der AfD und ihrem Geschlechter- und Frauenbild einfach nicht möglich ist. So will die rechtspopulistische Partei Alleinerziehenden staatliche Unterstützungen streichen, wenn sie sich ‚selbst‘ für dieses Lebensmodell entschieden haben, da sie gegen die „Glorifizierung individualisierter Lebensformen“ sind. Aus diesem Grund beteiligt sich das Frieda Frauenzentrum an der Aktion<a href="https://www.facebook.com/204863769911465/photos/a.208241609573681.1073741828.204863769911465/208241579573684/?type=3&amp;theater" target=";" rel="noreferrer"> ‚Bunte Tücher gegen die AfD‘</a>, zu welcher Berliner Frauen* zu den Berliner Landtagswahlen aufrufen. Eine tolle Aktion, die auf jeden Fall unterstützenswert ist, findet Halina.</p>
<p>Dann wollte Halina noch mehr über das <a href="http://www.frieda-frauenzentrum.de/anti-stalking-projekt/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Anti-Stalking-Projekt</a> des Frauenzentrums erfahren. Bei ihrem letzten Besuch erzählte Beate Köhler – Koordinatorin des Projekts - , dass vor allem Cyber-Stalking nicht ernst genug genommen wird. Auch von der Polizei. So gab es letztes Jahr im für Frieda zuständigen Polizeiabschnitt nur einen zuständigen Beamten, der …drücken wir es vorsichtig aus…nicht ganz so internetaffin war. „Hinsichtlich des Interesses der Polizei zu diesem Thema hat sich im letzten Jahr auf jeden Fall einiges getan. Wir haben im Mai eine Fachtagung zum Thema Cyber-Stalking gemacht. Als unser Polizeiabschnitt davon erfuhr und klar war, dass die Teilnahme kostenlos ist, haben sie viele ihrer Beamten zu uns geschickt. Zwei Drittel der Besucher_innen waren Polizist_innen. Das war echt toll“, erzählte Beate. Und auch bei Anwält_innen beobachtet Beate eine höhere Sensibilität für das Thema Stalking im Allgemeinen als es vor einigen Jahren noch der Fall war. Des Weiteren erzählten Steffi und Beate, dass viele Probleme hinsichtlich des Umgangs mit Stalking oder auch dem neuen Prinzip ‚Nein heißt Nein‘ im Sexualstrafrecht mit dem immer noch patriachalen Geschlechter- bzw. Frauenbild innerhalb der Gesellschaft zusammenhängen. Viele Frauen sind verunsichert und peinlich berührt – und die Mehrheit der von Stalking und sexualisierter Gewalt Betroffenen sind Frauen. Es ist wichtig, dass sie durch kompetente Beratungsstellen empowert und auf die Gespräche mit z.B. der Polizei vorbereitet werden. „Es muss ihnen deutlich gemacht werden, dass sie nackt und in ihren höchsten Highheels auf die Straße gehen können und trotzdem kein Mann das Recht hat sie anzufassen“, bringt es Beate auf den Punkt. Außerdem würden auch Polizei und Anwält_innen von einer besser ausgebauten Beratungsstruktur profitieren, da sie sich so auf die rein (straf-)rechtlichen Aspekte der Fälle konzentrieren könnten und die Beratungsstellen den emotionalen Part übernehmen würden. </p>
<p>Im Hinblick auf das Stalking-Gesetz waren sich Beate, Steffi und Halina einig, dass die Hürden der Betroffenen für eine Anzeige bzw. erfolgreiche Verurteilung der Täter zu hoch liegen. So läuft immer noch viel über das Gewaltschutzgesetz, da das Stalking-Gesetz oft nicht ausreicht. Auch die kommende Änderung des Sexualstrafrechts ‚Nein heißt Nein‘ begrüßen alle, da es längst überfällig war. <a href="http://blog.wawzyniak.de/tag/nein-heisst-nein/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Abstriche machen die drei Frauen jedoch alle im Hinblick auf den Gruppenparagraphen und das Ausweisungsrecht</a>.</p>
<p>Halina bedankt sich ganz herzlich bei Beate und Steffi für den tollen Vormittag. „Das war doch wieder sehr schön und interessant. Die Frauen von Frieda sind echt toll“, resümiert Halina beim anschließenden Rührei im Kiez-Café Intimes in der Boxhagener Straße. </p>
<p><strong>Drogentherapiezentrum – ein weiteres Wiedersehen mit alten guten Bekannten</strong></p>
<p>Nach einem kurzen Verdauungspaziergang durch den Simon-Dach-Kiez ging es dann ins <a href="http://www.berlin-suchthilfe.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Drogentherapiezentrum</a> in der Frankfurter Allee 40 (DTZ). Sowohl das DTZ als auch der Leiter Joachim Hottmann gehören ebenfalls zu Halinas ‚Alten Bekannten‘ im Wahlkreis. Halinas letztes Treffen mit dem DTZ fand vor zwei Jahren in Oscars Leselounge – einem ehemaligen Projekt des DTZ in der Bezirksbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg in der Frankfurter Allee 14a – statt. Mit dem Auslaufen des Modells Bürgerarbeit konnte das Projekts trotz der positiven Auswirkungen auf die Mitarbeiter_innen, die alle Ex-User_innen waren, und die Besucher_innen der Bibliothek, leider nicht weiterfinanziert werden. „Wissen Sie was aus den Mitarbeiter_innen aus der Leselounge nach der Schließung geworden ist?“, wollte Halina von Herrn Hottmann wissen. „Ja, sie haben alle irgendwie ihren Weg gefunden. Eine arbeitet z.B. als Tanz-Therapeutin und ein anderer schließt bald seine Ausbildung als Gebäudereiniger ab. Geholfen hat allen dabei auf jeden Fall die Arbeit in der Leselounge. Es ist wichtig, dass die Betroffenen eine Arbeit verrichten können, die nicht nur bloße Beschäftigung ist, sondern die auch Anerkennung mit sich bringt. Die ihnen wieder ein Selbstwertgefühl gibt. Das ist auch ein ganz wichtiger Aspekt in der Therapie und für den Weg zurück ins Leben“, erzählte Herr Hottmann. </p>
<p>Im Zuge von Besuchen bei anderen Vereinen wie kürzlich bei Bizim Kiez traf Halina in letzter Zeit immer wieder auf das Problem mit Gewerbemietverträgen. Denn anders als bei Mietverträgen für Wohnraum, unterliegen Gewerbemietverträge, vor allem wenn sie befristet sind, keinem Kündigungsschutz. Dies gestaltet sich vor allem im Zuge von Verdrängung und Gentrifizierung für viele soziale Vereine als großes Problem. Besonders problematisch ist dies für Vereine etc., die Räume als Wohnraum an Klient_innen vermieten. Seitdem überlegt Halina, wie man die Betroffenen mit einer Gesetzesänderung rechtlich am wirkungsvollsten schützen könnte. Laut Herrn Hottmann ist das DTZ an sich und auch im Bereich des Betreuten Wohnens von diesem Problem aktuell nicht betroffen, doch merken auch sie, dass es immer schwerer bis nahezu unmöglich wird, innerstädtischen Wohnraum für den Bereich des Betreuten Wohnens zu finden. Vor allem wenn die Vermieter_innen hören, dass die künftigen Bewohner_innen eine Doppeldiagnose haben – suchtkrank mit psychischen Begleitdiagnosen. Hinzukommen dann natürlich auch die steigenden Mietpreise. „Wenn man eine gute Betreuung gewährleisten möchte, kann dies natürlich nicht mit der Bezahlung der Mitarbeiter_innen kompensiert werden. Denn darum geht es uns ja eigentlich. Das ist unser Auftrag!“, betonte Herr Hottmann. </p>
<p>Angesichts der aktuellen Situation wollte Halina noch wissen, ob Herr Hottmann eine Veränderung hinsichtlich der Struktur der Klient_innen beobachtet. Werden die Klient_innen wirklich immer jünger? Sind unter den Klient_innen mehr Geflüchtete?</p>
<p>„Also wenn die ständigen öffentlichen Aussagen, dass User_innen immer jünger würden richtig wären, müssten wir jetzt mittlerweile bei 12-Jährigen angekommen sein. Also nein. Der Großteil unserer Klient_innen ist meist zwischen 24-27 und meist männlich. Geflüchtete haben leider keinen Therapieanspruch bzw. nur, wenn sie einen Aufenthalt von mindesten 6 Monaten haben.“, erzählt Herr Hottmann. Doch vor allem was den Umgang mit Geflüchteten in der Sucht- und auch Traumatherapie betrifft, besteht dringender Handlungsbedarf.</p>
<p>Hinsichtlich der konsumierten Drogen berichtet Herr Hottmann, dass der Großteil der Klient_innen THC-abhängig ist, wobei es sich oft nicht mehr um die frühere natürliche Variante handelt, sondern um synthetisches THC in Verbindung mit anderen Substanzen handelt. Der Suchtfaktor ist bei diesem neueren THC tatsächlich ein anderer. Zudem gibt es im Vergleich zu früher mehr Doppeldiagnosen bzw. psychische Begleitdiagnosen.</p>
<p>Des Weiteren berichtete Herr Hottmann von einem neuen Projekt, an dem aktuell zusammen mit 6 anderen Kliniken bundesweit gefeilt und für eine Finanzierung gekämpft wird: Online-Nachsorge für Crystal Meth-Abhängige. Ein Modell, das es im Bereich der Sucht-Therapie so noch nicht gibt. Diese Idee findet Halina nicht nur als netzpolitische Sprecherin ihrer Fraktion toll. „In unserem digitalen Zeitalter bleiben so viele Möglichkeiten des Internets noch ungenutzt. Warum es nicht auch im medizinischen und therapeutischen Bereich nutzen, um nahtlos an z.B. stationäre Therapien anschließen zu können“, findet Halina. Halina wünscht dem DTZ und den anderen 6 Kliniken – und vor allem den potenziellen Nutzer_innen der Online-Nachsorge – viel Erfolg. </p>
<p>Halina bedankt sich sehr für das Gespräch mit Herrn Hottmann und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit. „Es ist echt toll, dass es dieses riesige Therapiezentrum hier mitten im Friedrichshainer Kiez gibt. Eigentlich müssten viel mehr Leute davon erfahren. Schon allein, um den gesellschaftlichen Vorurteile gegenüber Ex-User_innen und der Stigmatisierung dieser entgegenzuwirken.“, findet Halina.</p>
<p><strong>Damit geht in diesem Jahr Halinas Sommertour zu Ende. Es waren viele spannende Besuche und Halina konnte wieder einiges für ihre parlamentarische Arbeit mitnehmen. Sie wünscht allen Projekten, Vereinen und Initiativen für ihre Arbeit und Zukunft alles Gute. Bis zum nächsten Mal!</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-173089</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Aug 2016 12:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Kreuzberger Dragoner Areal in aller Munde - Zum Vorhaben des Bundesfinanzministers den Ländern die Mitsprache bei der Vergabe bundeseigener Liegenschaften zu entreißen</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/kreuzberger-dragoner-areal-in-aller-munde-zum-vorhaben-des-bundesfinanzministers-den-laendern-die-mi/</link>
                
                <description>Die Vergabepolitik von bundeseigenen Grundstücken steht insbesondere seit dem Streit um den Verkauf des Dragoner Areals in Kreuzberg immer mehr unter Kritik – völlig zu Recht: Bundeseigene Liegenschaften können mit winzigen Ausnahmen nur zum Höchstpreis veräußert werden. Doch in Berlin regt sich dagegen Widerstand. Nun kommt der Bundesfinanzminister mit einem dreisten Vorschlag: Den Ländern soll die Mitsprache entzogen werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Vergabepolitik von bundeseigenen Grundstücken steht insbesondere seit dem Streit um den Verkauf des Dragoner Areals in Kreuzberg immer mehr unter Kritik – völlig zu Recht: Bundeseigene Liegenschaften können mit winzigen Ausnahmen nur zum Höchstpreis veräußert werden. 
</p>
<p>Städtische oder kommunale Wohnungsbaugesellschaften können im Bieterverfahren kaum mithalten. Der Zuschlag geht an private Investoren, die die Grundstücke gewinnbringend verwerten wollen. Dass dabei bezahlbarer Wohnraum besteht, ist nicht anzunehmen. 
</p>
<p>Doch gerade in den Innenstadtbezirken Berlins ist bezahlbarer Wohnraum Mangelware. Das hat auch langsam der Berliner Senat erkannt und gehandelt: Im Bundesrat konnte u.a. mit dem Veto des Landes Berlin der Verkauf des Dragoner Areals zum Höchstpreis an einen privaten Investor gestoppt werden. 
</p>
<p>Dann erklärte der Senat das Gelände noch zum Sanierungsgebiet. Eigentümer können hier eben nicht wie sie wollen bauen, sondern müssen sich an Vereinbarungen wie bspw. Schaffung von bezahlbaren Wohnraum halten. Dem Bund passte dies gar nicht und prüfte daraufhin Klage gegen das Vorgehen.
</p>
<p>Nun geht der Streit mehr oder weniger in eine nächste Runde: Bundesfinanzminister Schäuble will nun mit einer Änderung der Bundehaushaltsordnung den Ländern im Bundesrat die Mitsprache beim Verkauf bundeseigener Liegenschaften streichen. Im Gegenzug gibt es mehr Geld für die Länder zur Unterbringung von Geflüchteten. Zum Glück stieß er damit in den letzten Tagen auf große Kritik aus den Ländern und dem Koalitionspartner. Bleibt zu hoffen, dass die Kritiker*innen auch standhaft bleiben und bei diesen absurden Deal nicht mittragen.&nbsp; 
</p>
<p>Die über die Landesgrenzen hinweg bekannten Auseinandersetzungen um das Kreuzberger Dragoner Areal haben jedenfalls die notwendige Diskussion um ein Umdenken in der Vergabepolitik des Bundes nach Höchstpreis angeschoben. Das dreiste Vorhaben des Bundesfinanzministers den Ländern nun die Mitsprache zu entreißen, zeigt einmal mehr, dass die Liegenschaftspolitik des Bundes nicht mehr zu halten ist. Solche Grundstücke dürfen nicht allein nach Höchstpreis vergeben werden. Hier müssen vor allem die Bedürfnisse der Bewohner*innen berücksichtigt werden – und in Friedrichshain-Kreuzberg ist und bleibt das nach wie vor bezahlbarer Wohnraum. Dabei hat der Bund nicht nur Verantwortung gegenüber seinem Vermögen, sondern vor allem gegenüber den Menschen, die hier leben.
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Friedrichshain-Kreuzberg</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-172953</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Aug 2016 16:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Sommer im Wahlkreis: Besuch bei alten Bekannten #2</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/sommer-im-wahlkreis-besuch-bei-alten-bekannten-2/</link>
                
                <description>Die Sommerpause bietet eine gute Gelegenheit endlich mal wieder ganz viele bekannte und neue Gesichter im Wahlkreis zu besuchen und genau unter diesem Motto stehen die Wahlkreistage in der Sommerpause: Besuch bei alten Bekannten – und neuen Bekanntschaften - diesmal in Friedrichshain...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie in der letzten Woche war Halina wieder im Wahlkreis unter dem Motto "Besuch bei alten Bekannten" unterwegs. Diesmal in Friedrichshain.&nbsp;
</p>
<p><strong>Sommerferienspiele - Besuch bei alten Bekannten mit vielen jungen Gesichtern</strong>
</p>
<p>So besuchte sie wie die letzten Jahre auch die Sommerferienspiele des Bürgerkomitees Weberwiese auf dem Sportplatz in der Fredersdorfer Straße und überreichte den ehrenamtlich Engagierten einen Scheck für ihre <a href="/nc/start/aktuelles/detail/zurueck/aktuell-72954074a4/artikel/august-2016-ferienspiele-des-buergerkomitees-weberwiese/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">monatliche Spende in Höhe von 330 Euro</a>.&nbsp;Hier haben Kinder und Jugendliche während der Ferien die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen, zu basteln, zu tanzen oder zu toben.&nbsp;
</p>
<p><strong>KommRum e.V. – Besuch bei alten Bekannten mit vielen neuen Gesichtern</strong>
</p>
<p>In der Kontakt- und Beratungsstelle von <a href="http://www.kommrum.de/kontakt-und-beratungsstelle-friedrichshain.php" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">KommRum e.V.</a> in Friedrichshain war Halina nun schon einige Male zu Gast. In Begleitung von Reza Amiri, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg besuchte sie den netten Eckladen in der Straßmannstraße und wurde herzlich mit gedeckter Kaffee- und Kuchentafel empfangen.
</p>
<p>KommRum e.V. bietet Begegnungsmöglichkeiten für Menschen in persönlichen Krisen, mit und ohne Psychiatrieerfahrung, deren Angehörige oder der Nachbarschaft. Hier werden zahlreiche gemeinsame Aktivitäten angeboten wie Kochen, Meditieren, Karten-Spielen aber auch konkret unterstützt und beraten durch erfahrene Psycholog*innen und Sozialpädagog*innen.
</p>
<p>An diesem Mittwoch ging es um ein neues Projekt des Vereins in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen und der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin: <a href="http://www.khsb-berlin.de/weiterbildung/zertifikatskurse/gesundheitslotsen/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">zertifizierte Weiterbildung Gesundheitslotsen für die psychiatrische Versorgung von Geflüchteten</a>. Der Bedarf an psychosozialer Unterstützung für Geflüchtete ist hoch. Krieg, Verfolgung und Flucht hinterlassen Spuren – aber auch die Situation in Unterkünften führt oftmals zu Depressionen.
</p>
<p>Die Idee dahinter ist, dass Geflüchtete selbst aus Syrien und arabischen Nachbarstaaten, die bereits Berufserfahrungen oder eine Ausbildung im (psycho-)sozialen Bereich haben, zu zertifizierten Lotsen im psychosozialen Bereich weitergebildet werden. Sie sollen proaktiv an Geflüchtete herantreten, die an von Krieg, Flucht und Verfolgung verursachten Traumata, Depressionen oder psychosozialen Krisen leiden - sie beraten und an entsprechende Einrichtungen weitervermitteln.
</p>
<p>Der erste Weiterbildungsgang startet schon im September. Innerhalb der Weiterbildung werden den angehenden Lots*innen unterschiedliche theoretische aber auch praktische Kenntnisse u.a. in den Bereichen Krisenintervention, Gesundheitsvorsorge, Suchterkrankung – aber auch im Sozial- und Asylrecht vermittelt. 
</p>
<p>Die zertifizierten Lots*innen sollen dann – so die Idee - zukünftig in - am besten regulären -Beschäftigungsverhältnissen bei Trägern für aufsuchende Psychosozialarbeit tätig sein. Aktuell sind landesweit lediglich 24 Fachkräfte im Bereich der psychischen Versorgung von Geflüchteten im Einsatz, finanziert durch staatliche Sondermittel bis Ende des Jahres – und der Bedarf wird weiter wachsen. Umso wichtiger ist der Ausbau psychosozialer Angebote für Geflüchtet und die Weiterbildung von Fachkräften. Der Weiterbildungsgang von KommRum e.V. soll zudem auch eine berufliche Perspektive für Geflüchtete selber schaffen. Es wäre daher begrüßenswert, wenn soziale Träger – ob in Berlin oder bundesweit - zukünftig auf die weitergebildeten Fachkräfte mit Fluchterfahrung zurückgreifen und ihnen diese berufliche Perspektive auch ermöglichen.
</p>
<p>Im Anschluss erzählten die Besucher*innen und Mitarbeiter*innen aus dem Kontakt-Café von ihren Begegnungen mit Geflüchteten in der Nachbarschaft und konkreten Begegnungsangeboten. Leider werden letztere viel zu wenig wahrgenommen. Aus der eigenen Erfahrung mit psychischen Krisen haben alle großes Verständnis und waren sich einig, wie schwierig es ist aus so einer Krise mittels eigener Kraft herauszukommen und Angebote wahrzunehmen. Umso wichtiger ist es, persönliche Kontakte zu knüpfen, ansprechbar zu sein und lockere Aktivitäten anzubieten, sodass Geflüchtete für ein paar Stunden mal abschalten können. Halina bedankt sich für diese engagierte, überaus solidarische und verständnisvolle Runde.</p>]]></content:encoded>
                <category>Halina unterwegs</category><category>Friedrichshain-Kreuzberg</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-172741</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Aug 2016 17:29:00 +0200</pubDate>
                <title>Sommer im Wahlkreis: Besuch bei alten Bekannten #1</title>
                <link>https://www.wawzyniak.de/im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/aktiv-im-wahlkreis/detail/news/sommer-im-wahlkreis-besuch-bei-alten-bekannten-1/</link>
                
                <description>Die Sommerpause bietet eine gute Gelegenheit endlich mal wieder ganz viele bekannte und neue Gesichter im Wahlkreis zu besuchen und genau unter diesem Motto stehen die Wahlkreistage in der Sommerpause: Besuch bei alten Bekannten – und neuen Bekanntschaften. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Sommerpause bietet eine gute Gelegenheit endlich mal wieder ganz viele bekannte und neue Gesichter im Wahlkreis zu besuchen und genau unter diesem Motto stehen die Wahlkreistage in der Sommerpause: Besuch bei alten Bekannten - und neuen Bekanntschaften.
</p>
<p><strong>Für ein bedingungsloses Grundeinkommen!</strong>
</p>
<p> Als erstes besuchte Halina den Verein "<strong><a href="https://www.mein-grundeinkommen.de/start" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Mein Grundeinkommen</a></strong>". <a href="/nc/start/aktuelles/detail/zurueck/aktuell-72954074a4/artikel/unterwegs-mit-660-EUR-in-der-tasche/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Der letzte Besuch</a> liegt fast zwei Jahre zurück und in der Zwischenzeit hat sich aus einer Projektidee ein Verein gegründet. Damals gab es die Idee, Menschen ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) für ein Jahr zu finanzieren. Neugier, gepaart mit Entschlossenheit war der Ansporn, Geld für ein BGE zu sammeln. Als das Projekt noch in den Kinderschuhen steckte, gab es viele offene Fragen: Welche Auswirkungen hat das BGE auf das Leben von Menschen? Wie werden diese Personen ihr Leben gestalten? Was macht es mit Jemanden, wenn er/sie nicht dem Zwang ausgesetzt ist, einer Erwerbsarbeit nachzugehen? Da Halina sich ebenfalls für ein Bedingungsloses Grundeinkommen einsetzt und auch in ihrer Fraktion dafür wirbt, war damals sofort klar, dass sie dieses Vorhaben mit 330€ unterstützen wird. 
</p>
<p>Aber was ist eigentlich in den letzten zwei Jahren passiert? Ziemlich viel, stellte sich beim erneuten Besuch heraus. Mittlerweile gibt es rund um "Mein Grundeinkommen" ein Team, dass sich Wunschgehälter auszahlen kann und transparent, mit flachen Hierarchien arbeitet und - ganze 49 finanzierte Grundeinkommen! Ein kleines Utopia wurde quasi erschaffen. Die Erfahrungsberichte der Personen, die ein Jahr lang das BGE bekommen haben, sind faszinierend und inserierend zugleich. Menschen, die ihre Jobs kündigen um endlich die langersehnte Weiterbildung machen zu können und Langzeitarbeitslose, die ohne Druck Bewerbungen schreiben und tatsächlich eine fest Einstellung bekommen oder Menschen, die sich dann erstmals trauen, ihren Wunsch einer Selbstständigkeit zu verwirklichen. Über negative Berichte würde Michael - der Initiator des Projekts - gern berichten, doch ihm sind keine bekannt. 
</p>
<p>Das wichtigste für Michael ist, dass sich neben dem Neubeginn für viele Menschen, die Lebenseinstellungen ändern. Der gedankenlose Konsum wird oft kritischer hinterfragt oder einfach auch nur der Versuch mit einer finanziellen Freiheit neue Lebenswege für sich einzuschlagen. 
</p>
<p>Auch Halina streitet auch innerhalb ihrer Fraktion und Partei für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, da dies kein Konsens ist -&nbsp;umso wichtiger dass es eine Bundesarbeitsgemeinschaft innerhalb der Partei gibt - <a href="http://www.die-linke-grundeinkommen.de/WordPress/" target="_blank" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">BAG Grundeinkommen</a>. Wem es aber zu lange dauert, bis das BGE endlich das gängige System ändert, kann sich gern für ein BGE von "Mein Grundeinkommen" <a href="https://www.mein-grundeinkommen.de/register" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">bewerben</a> oder <a href="https://www.mein-grundeinkommen.de/support/crowdfund" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">dafür sorgen</a>, dass jemand Anderes ein BGE erhält.
</p>
<p><strong>Für eine akzeptierende Drogenhilfe - Besuch bei Fixpunkt</strong>
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<p>Zusammen mit dem Vorsitzenden der <a href="http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/bvv_fraktion/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Linksfraktion in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg</a>, <a href="http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/bvv_fraktion/fraktion/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Reza Amiri</a> ging es danach zu <strong><a href="http://www.fixpunkt-berlin.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Fixpunkt e.V</a></strong>. Der Verein bietet akzeptierende und vorurteilsfreie Drogenhilfe und Gesundheitsförderung an. Dabei arbeiten sie präventiv, mit dem Ziel vor Infektionen zu schützen und verfolgen weniger eine aufklärerische Mission. Und genau dafür setzt sich auch<a href="http://www.linksfraktion.de/themen/drogen/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window"> DIE LINKE im Bundestag</a> ein. 
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<p>Da sich die Räumlichkeiten des Fixpunktes in unmittelbarerer Nähe der Gerhard-Hauptmann Schule befinden, trafen sich Halina und Reza mit der Geschäftsführerin Astrid Leicht in der von Geflüchteten besetzten Schule. Aktuell bietet der Großteil des Nordtraktes - unter dem Betreiber Johanniter - Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete, die in naher Zukunft bezogen werden können. Was mit dem restlichen Teil der Schule passieren soll ist jedoch bisher noch immer nicht abschließend geklärt. Frau Leicht war es wichtig auch über Fragen der Asylpolitik zu sprechen, weil sich die Drogenszene stark verändert hat, aber eben auch weil die Diskussion über Drogengebrauch und Drogenhandel sehr häufig mit der Asylfrage in Verbindung gebracht wird. So ging es bei dem Gespräch unter anderem auch um den Kotti, den Görli und die Schule an sich. 
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<p>Wichtiges Thema war aber vor allem die strukturelle Unterfinanzierung der Arbeit von Fixpunkt und die damit einhergehende fehlende Wertschätzung und Anerkennung. Als ein weiteres politisches Problem nannte Frau Leicht die Regulierung für Drogenkonsumräume in Berlin. So dürfen Substituierte nicht in Drogenkonsumräumen aufgenommen werden. Dieses Gesetz wurde bereits in Hessen und NRW geändert, doch für Berlin gilt es leider noch immer. Wichtig für Astrid Leicht war es deutlich zu machen, dass ein staatlich regulierter Drogenverkauf viele Probleme, wie Kriminalität, Gewalt aber auch Infektionen eindämmen könnte. Auch die Drogengebrauchsprävention sollte möglichst schon an Schulen thematisiert werden."Prävention und Entkriminalisierung Hand in Hand," finden auch Halina und Reza.
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<p><strong>Nestwärme für Familien</strong>
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<p>Nach diesem Besuch traf sich Halina dann mit <a href="http://katrinmoeller.berlin/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Katrin Möller</a> der Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus für Jugend und Familie, um zusammen zu <a href="/nc/start/aktuelles/detail/archiv/2014/juni/zurueck/aktuell-714838f603/artikel/eine-tour-mit-drei-stopps/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">einem alten Bekannten</a> zu gehen - <a href="http://www.xn--nestwrme-4za.com/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window"><strong>Nestwärme</strong></a>. Das Treffen fand im Familienzentrum Ritterburg statt. Da Nestwärme im Kiez super vernetzt ist, luden sie auch gleich das <strong><a href="http://www.mgh-wassertor.de" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">MehrGernerationsHaus</a></strong> (MGH) Wassertor 48 ein. 
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<p>Auch dort war Halina letztes Jahr und nahm sich unter dem Motto "<a href="/im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/detail/browse/6/kategorie/friedrichshain-kreuzberg/zurueck/aktiv-im-wahlkreis/artikel/eine-bundestagsabgeordnete-zum-anfassen/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Éine Bundestagsabgeordnete zum Anfassen</a>" viel Zeit für die unterschiedlichen Fragen der Besucher_innen des MGH. Das leidige und immer wieder auftretende Thema war auch bei diesem Treffen die schlechte Finanzierung. So muss auch Nestwärme einige Stellen über eine unabhängige Stiftung finanzieren. Doch klar ist, wie wichtig die Arbeit der Sozialarbeiter_innen ist. Denn viele Familien brauchen gerade diese Freizeiteinrichtungen, um entlastet zu werden. Außerdem ist es vor allem für die Kinder eine enorme Bereicherung. Im Gespräch wurde schnell deutlich, dass Kinderarmut ein großes Thema in ihrer Arbeit ist. Für viele Kinder ist eine tägliche warme Mahlzeit, geschweige denn eine gesunde und ausgewogene Ernährung leider keine Selbstverständlichkeit. Genau das bieten beide Einrichtungen an. 
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<p>Für Halina und Katrin ist jedoch klar, dass die Gewährleistung dieses existenziellen Anspruchs Aufgabe des Sozialstaats ist. Umso trauriger, dass unterfinanzierte Freizeiteinrichtungen dies auffangen müssen. DIE LINKE im Bundestag sieht unter anderem in der <a href="http://www.linksfraktion.de/positionspapiere/ie-sieben-schwerpunkte-parlamentarischen-arbeit-linke-jahr-2015/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">kostenfreien Ganztagsbetreuung</a>, einen Mechanismus der Kinderarmut wenigsten ein wenig entgegenwirken könnte. &nbsp;
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<p><strong>MediBüro - solidarische Gesundheitsversorgung für Geflüchtete&nbsp;</strong>
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<p>Mit dem <strong><a href="http://www.medibuero.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">MediBüro</a></strong> - Büro für medizinische Flüchtlingshilfe - traf Halina sich bereits vor fünf Jahren. Damals hatte das MediBüro enorme finanzielle Schwierigkeiten und da Halina die Arbeit der Gruppe sehr wichtig und unabdingbar findet, spendete sie damals <a href="/nc/start/aktuelles/detail/zurueck/aktuell-72954074a4/artikel/medibuero-vor-der-pleite-helfen-sie-mit/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">500 €</a>. Zum Glück musste das MediBüro nicht schließen und konnte somit vielen Geflüchteten ohne Aufenthaltsstatus, die eine medizinische Versorgung benötigen, an qualifiziertes Personal weitervermitteln. Ein gut funktionierendes Solidarsystem, das eigentlich Normalität sein sollte. Da das MediBüro staatlich unabhängig arbeitet, sind sie noch immer auf <a href="http://www.medibuero.de/de/wer_wir_sind/Spenden.html" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Spenden</a> angewiesen. 
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<p>Beim Treffen mit dem MediBüro war auch Christian Schröder der Referent für Arbeit, Integration, Flüchtlingspolitik und Partizipation aus dem Abgeordnetenhaus dabei. Bei dem Gespräch stelle sich heraus, dass es kaum staatlich regulierte Maßnahmen für eine Gesundheitsversorgung für illegalisierte Menschen gibt. Das Dilemma dabei ist, dass sich das MediBüro zwar eine städtische Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Papiere wünscht, dabei jedoch die Anonymität bewahrt bleiben muss, um sie vor Abschiebungen zu schützen. Folglich stellt sich die Frage, ob Reglements wie eine elektronische Gesundheitskarte für Geflüchtete tatsächlich auch die Sicherheit, die sie benötigen, gewährleisten könnten. 
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<p>Als positives Bespiel fungierte dabei das Hamburger Modell - die <a href="http://www.fz-hh.de/de/projekte/clearingstelle.php" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Clearingstelle</a>. Diese erhalten Fondmittel aus dem Land und sichern gleichzeitig eine anonymisierte Gesundheitsversorgung. Ein guter Ansatz und vielleicht auch eine Inspiration für einen neuen Senat in Berlin. Die Bundestagsfraktion DIE LINKE fordert bereits&nbsp;"<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/091/1809190.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Eine menschenrechtskonforme und medizinethisch nicht zu beanstandende Gesundheitsversorgung und Pflege [...] den gleichberechtigten Zugang zu einer bestmöglichen medizinischen Versorgung aller Menschen."</a> "Aller Menschen" ist hier der Kernpunkt.
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<p><strong>Die Frage aller Fragen: Wem gehört Kreuzberg?</strong>
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<p> Gleich im Anschluss trafen sich Halina und<a href="http://www.die-linke-berlin.de/wahlen/berlin_2011/kandidatinnen_abc/lothar_joesting_schuessler/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window"> Lothar Jösting-Schüßler</a> dann mit der Stadtteilinitiative "<a href="http://www.wem-gehoert-kreuzberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window"><strong>Wem gehört Kreuzberg</strong></a>", mit der Halina sich bis dato in dieser Konstellation noch nicht getroffen hatte: Da die Initiative aber ein Zusammenschluss von Menschen aus dem Chamisso-, Großbeeren-, Graefekiez und Umgebung ist, gab es zumindest mit einer aktiven Gruppe - "<a href="http://www.graefe-kiez-online.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Mieten AG im Graefekiez</a>" - <a href="http://(http://www.wawzyniak.de/nc/start/aktuelles/detail/zurueck/aktuell-72954074a4/artikel/stoppt-die-mietpreisbremse-die-verwertung-von-wohnraum/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">letztes Jahr Kontakt</a>. Aus diesem Treffen ist die<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/043/1804381.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window"> Kleine Anfrage</a> zu den Auswirkungen der Erleichterungen von Räumungsklagen entstanden - leider mit einer ernüchternden Antwort der Bundesregierung. 
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<p>Die Stadtteilinitiative setzt sich aktiv gegen Verdrängung durch steigende Mieten, Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Luxusmodernisierungen, spekulativen Leerstand, Zunahme von Ferienwohnungen und Politik der Privatisierung ein. Als ein Problem entpuppte sich, dass viele betroffene Mieter_innen sehr individuell auf ihre Probleme reagieren, statt sich als Mieter_innengemenschaft zusammenzuschließen, um sich gemeinsam gegenüber Vermieter_innen aufzutreten. Letzteres betrachtet die "Wem gehört Kreuzberg"-Initiative aber auch Halina und Lothar als politisch effektiver. 
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<p>Weiter wurde problematisiert, dass sich die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt mittlerweile so zugespitzt hat, dass bezahlbarerer Wohnraum zu Mangelware geworden ist. Dazu fordert "Wem gehört Kreuzberg" mehr Neubau und leerstehende Wohnungen für bezahlbare Mieten zur Verfügung zu stellen. Hierfür hat die Berliner DIE LINKE in ihrem <a href="http://www.die-linke-berlin.de/wahlen/berlin_2016/wahlprogramm/soziale_metropole/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Wahlprogramm</a> folgendes festgeschrieben: "Bei Neubauvorhaben sollen die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen sicherstellen, dass mindestens 50 Prozent der Neubauwohnungen für Personenkreise mit geringem Einkommen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wollen wir den Bestand an kommunalen Wohnungen in den kommenden fünf Jahren durch Ankauf und Neubau auf 400.000 Wohnungen erhöhen." Aber wichtig ist dabei vor allem auch der außerparlamentarische Druck, ohne den der Missstand und Notstand nur bedingt sichtbar wird. 
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<p><strong>Vergiss mich nicht - Hilfe für suchtbelastete Familien</strong>
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<p>Mit Blumenstrauß und Schokolade ging es zusammen mit dem Bezirksstadtrat <a href="http://www.dielinke-friedrichshain-kreuzberg.de/bvv_fraktion/stadtrat/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Knut Mildner-Spindler</a> zu dem Projekt des Diakonischen Werkes "<strong><a href="http://www.dw-stadtmitte.de/index.php?id=vergissmichnicht" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Vergiss mich nicht</a></strong>". Bereits im <a href="/nc/start/aktuelles/detail/artikel/besuch-beim-patenschaftsprojekt-vergiss-mich-nicht-in-kreuzberg/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">März 2011 </a>besuchte Halina dieses Projekt und war schon damals sehr begeistert davon. Den Blumenstrauß gab es für den <a href="http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/soziales/ausgezeichnete-suchtpraevention-preis-fuer-projekt-vergiss-mich-nicht-d104131.html" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">1. Platz beim Bundeswettbewerb</a> für "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention". &nbsp;
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<p>Über diese Nachricht freuten sich Halina und Knut sehr und wollten ihnen unbedingt persönlich gratulieren. Es gab aber noch mehr erfreuliche Nachrichten: Zum ersten Mal muss das Projekt nicht um Fördergelder und Bewilligungen bangen, da sie für die nächsten drei Jahre finanziert sind. "Sehr wichtig und notwendig," finden Halina und Knut dieses Präventionsprojekt für Kinder von suchterkrankten Eltern. Darüber hinaus ist es sehr erstaunlich, dass es dieses Projekt in dieser Form nur einmal gibt. "Vergiss mich nicht" hat bisher 18 Pat_innen vermitteln können und arbeitet mittlerweile berlinweit. Halina wünscht dem Projekt viel Erfolg und weiterhin viel Glück dabei, dass die Finanzierung auch in Zukunft gesichert bleibt, denn leider sind die Pat_innen meist die einzig verlässlichen Erwachsenen für die Kinder aus den suchterkannten Familien. 
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<p><strong>Hilfe durch Kunst für Geflüchtete - Peace Train</strong>
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<p>Abgeschlossen wurde die lange und volle Woche mit einem alten Bekannten, den Halina bereits <a href="/im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/aktiv_im_wahlkreis/detail/browse/3/kategorie/halina-unterwegs/zurueck/aktiv-im-wahlkreis/artikel/unterwegs-in-kreuzberg/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">letztes Jahr im September</a> besuchte - <strong><a href="http://www.peace-train-berlin.de/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Peace Train</a></strong>. Knut Mildner-Spinlder kam auch zu diesem Besuch mit, denn beide wollten wissen, wie mit dem damals neugegründeten Kunstprojekt für Geflüchtete weiter ging und vor allem, ob sich die Frage nach einem festen Standort endlich geklärt hat. Leider hat sich die Frage mit dem Standort noch immer nicht geklärt, doch es ging trotzdem mit einer Fülle an Kunst- und Bildungsprojekten weiter. Mittlerweile bietet Peace Train auch Workshops für Schüler_innen an Schulen an, um ihnen die Situation von Geflüchteten näher zubringen. Tatsächlich ist dies für viele junge Menschen ergreifend, sodass sie Geflüchtete gern unterstützen wollen. Peace Train funktioniert ein wenig anders als andere Vereine, sie nehmen sich kaum Zeit für die Akquise von Fördergeldern, um voll und ganz für die Kunstprojekte mit den Geflüchteten da zu sein. In der Zukunft möchten sie dies jedoch etwas ändern und in der Zwischenzeit kann aber gern auch <a href="http://www.peace-train-berlin.de/impressum-1/" target="_blank" rel="noreferrer" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">etwas gespendet werden</a>. 
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<p>Und so ging diese tolle und interessante Kreuzberger Woche - voll mit Unterschiedlichkeiten, Inspirationen, Hoffnung, mit schönen aber auch traurigen Geschichten - zu Ende. Halina dankt allen, die Teil dessen waren.</p>]]></content:encoded>
                <category>Halina unterwegs</category>
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