Unter dem Motto "Nazis und Rassisten stoppen - Gegen Geschichtsrevisionismus und nationalsozialistische Hetze" demonstrierten auf dem Strausberger Platz 400 Menschen friedlich gegen zwei Veranstaltungen von Pro Deutschland und der NPD. Darunter viele Mitglieder der LINKEN und natürlich auch Halina. Mit viel Lärm und viel Kreativität übertönten die Demonstrantinnen und Demonstranten die Kundgebungen und brachten ihre Wut über Rechtspopulisten und Nazis zum Ausdruck. Wirklich schwer war das allerdings nicht. Während Pro Deutschland 10 Leute mobilisieren konnte, schaffte es die NPD immerhin auf 30. „Pro Deutschland ist ein kleines Häuflein Ewiggestriger“, kommentierte Halina die Kundgebung von Pro Deutschland. „Wir sind mehr und wir sind lauter!“, sagte sie weiter mit Blick auf die gerade mal 30 Teilnehmer der NPD-Kundgebung.
Nicht zum ersten Mal versuchten Pro Deutschland und NPD den Aufstand des 17. Juni für ihre Zwecke zu missbrauchen. „Immer wieder versuchen die Berliner Neonazis historische Daten für sich zu besetzen und nationalistisch umzudeuten. Die tatsächlichen Geschehnisse spielen dabei keine Rolle. Es geht der NPD nur darum ihre nationalistische Hetze auf die Straße zu tragen und über historische Ereignisse Sympathisantinnen und Sympathisanten zu gewinnen.“, erklärt die Initiative gegen Rechts Friedrichhain, die zu den Protesten aufrief. Doch wie jedes Jahr, endete auch in diesem Jahr endeten diese Kundgebungen für die beiden Parteien im Desaster.